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Berlin in vier Stunden

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Dieser Artikel ist eine Reiseroute.

Eine Sightseeing-Tour sollte am Alexanderplatz – dem Alex - (S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus) beginnen und über das Brandenburger Tor bis zum Zentrum West mit Bahnhof Zoo und Ku’damm führen. Auf der Strecke befinden sich zahlreiche Stationen des öffentlichen Nahverkehrs, so dass Unterbrechungen möglich sind. Darüber hinaus verkehren hier zahlreiche Sightseeing-Busse und Fahrrad-Rikschas.

Tipp: Der Bus 100 verbindet den „Alex“ mit dem „Bahnhof Zoo“ und führt an fast allen Sehenswürdigkeiten vorbei. Fahrpreis 2,30 €.

Vom „Alex“ führt die Tour vorbei am Fernsehturm und Roten Rathaus zur Museumsinsel mit Schlossplatz, Lustgarten und Berliner Dom. Auf dem Weg dorthin passieren Sie linker Hand das Nikolai-Viertel, die historische Wiege Berlins. Versäumen Sie nicht, rechter Hand in die Empfangshalle des Hotels Radisson mit dem Sea-Life-Aquarium zu schauen.

Die Museumsinsel beherbergt einige der wichtigsten Museen Berlins: - das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie, das Pergamonmuseum, das Bode-Museum und das wieder aufgebaute Neue Museum.

An den Schlossplatz schließt der Boulevard „Unter den Linden“ an, der sich über die Friedrichstraße hinaus bis zum Brandenburger Tor erstreckt. Der erste Teil der „Linden“ bildet mit seinen Gebäuden Kommandantur, Kronprinzenpalais, Kronprinzessinnen Palais, Staatsoper und Königliche Bibliothek (Kommode) auf der linken Seite und den Bauwerken Zeughaus (Museum für Deutsche Geschichte), Neue Wache, Humboldt-Universität und Staatsbibliothek auf der rechten Seite das Forum Fridericianum.

Wenden Sie sich auf halbem Weg zur Friedrichstraße nach links zum Gendarmenmarkt mit dem Konzerthaus, flankiert von dem Deutschen Dom zur linken und dem Französischen Dom zur rechten. Auf dem Weg vom Gendarmenmarkt zur Friedrichstraße gelangen Sie zur unterirdischen Passage „Quartier 206“, zum Kaufhaus Lafayette und wieder zurück zu den „Linden“.

Der Weg zum Brandenburger Tor – die frühere westliche Stadtgrenze – ist nun nicht mehr weit. Man passiert die Wilhelmstraße mit der auffälligen britischen Botschaft und vor dem Brandenburger Tor den Pariser Platz, die „Gute Stube“ Berlins, mit dem Hotel Adlon, der Kunstakademie, der amerikanischen Botschaft und der französischen Botschaft. In dem Haus rechts neben dem Brandenburger Tor (ein Nachbau) wohnte der Maler Max Liebermann, der als Adresse einem Freund angab: „Wenn Du reinkommst nach Berlin, gleich links!“

Hinter dem Brandenburger Tor befindet sich links das Holocaust-Denkmal und der neu erbaute Potsdamer Platz, geradezu der Tiergarten – der Central-Park Berlins – und rechts das Regierungsviertel mit Reichstag, Abgeordneten-Häusern und dem Kanzleramt (seiner markanten Bauweise wegen die „Bundeswaschmaschine“ genannt).

Am Ufer der Spree führt der Weg an dem sehenswerten neuen Hauptbahnhof und der Kongresshalle (besser bekannt unter ihrem Spitznamen „Schwangere Auster“; die Skulptur davor ist die „Säuferleber“) vorbei bis zum Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten.

Von hier aus geht es links hinein in den Tiergarten, zur Siegessäule auf dem Großen Stern (Deutsch-Dänischer Krieg 1864) und der „Goldelse“ auf der Spitze. Folgt man von hier aus der „Straße des 17. Juni“ bis zur Eisenbahn-Querung und biegt dann links in den Tiergarten ein, so gelangt man durch ein Freiluft-Laternen-Museum in wenigen Minuten zum Bahnhof Zoo, dem Zentrum West, mit dem „KaDeWe“ in der Tauentzienstraße und dem Ku’damm, an dessen Ende der Berliner Funkturm zu finden ist.




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