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Bezirk Pankow

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Berlin : Pankow
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Pankow ist einer der zwölf Bezirke Berlins und befindet sich im Nordosten der Stadt. Die 3 ehemaligen Bezirke Pankow, Weißensee und Prenzlauer Berg wurden zum neuen Bezirk Pankow umbenannt. Zu Pankow gehören auch die Ortsteile Buch, Blankenfelde, Französisch Buchholz, Karow, Malchow, Rosenthal, Wilhelmsruh, Niederschönhausen, Heinersdorf und Blankenburg

Anreise[Bearbeiten]

Anreise mit dem Auto Vom äußeren Autobahnring gelangt man über einen Zubringer ins Stadtzentrum. Aus Norden und Osten kommend, führen direkte Ausfahrten in den Bezirk Pankow. Von Süden oder Westen kommend, ist das Stadtgebiet zu durchqueren.

In Berlins Innenstadt gilt die Umweltzone. Innerhalb des S-Bahn-Rings sind nur noch Fahrzeuge mit einer Plakette zulässig. Im Pankower Stadtteil Prenzlauer Berg werden gerade in den touristischen Zentren Parkgebühren erhoben. Man kann einen Parkschein an Automaten ziehen oder per SMS zahlen.

Anreise mit der Bahn Der Fernbahnhof Berlin Gesundbrunnen ist über die S-Bahn S1, S2, S25, S41 und S42 erreichbar, sowie mit der U-Bahn U8. Nach Hauptbahnhof und Ostbahnhof muss man im Regionalbahnhof Friedrichstraße umsteigen.

Über die S-Bahnhöfe Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee, Greifswalder Straße und Storkower Straße ist Pankow an die Berliner Ringbahn (S41, S42, S8, S9 und S85) angebunden. Die U2 ist die Pankower U-Bahn-Linie, die über den Alex zur City West am Zoo führt. Trams, weitere S-Bahn-Linien und Busse sorgen für eine gute Erreichbarkeit aller Ortsteile des Bezirks mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wohnstadt Carl Legien in der Welterbeliste

An 28 Pankower Orten geben Informationssäulen des touristischen Wegeleitsystems Auskunft über Sehenswürdigkeiten des Bezirks. In Prenzlauer Berg liegen die meisten von ihnen.

Auf der Website der Pankower Tourist Information erhält man in fünf Sprachen ausführliche Informationen über die Sehenswürdigkeiten. [1]

An der bekannten Trendmeile „Kastanienallee“ liegt z.B. der 1837 eröffnete Berliner Prater, der älteste Biergarten der Stadt (Kastanienallee 7 – 9).

Der Jüdische Friedhof Prenzlauer Berg (Schönhauser Allee 62) wurde 1827 vor den Berliner Stadttoren angelegt. Hier ruhen auch viele Prominente aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft - unter anderem der Opernkomponist Giacomo Meyerbeer (1864), der Verleger Leopold Ullstein (1899) und der impressionistische Maler Max Liebermann (1935).

In der KulturBrauerei (Schönhauser Allee 36), dem Baudenkmal der ehemaligen Schultheiss-Brauerei, gibt es heute Konzertbühnen, Clubs, Gaststätten und Theater.

Der Wasserturm (Knaackstraße / Kolmarer Straße), „Dicker Herrmann“ genannt, gilt als Wahrzeichen des Stadtteils Prenzlauer Berg.

Die Bösebrücke (Bornholmer Straße 55) gehörte während der Teilung Deutschlands zum Grenzgebiet zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. Als am Abend des 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, war hier der Grenzübergang Bornholmer Straße der Erste, der auf Druck der versammelten Menschenmenge geöffnet wurde. Zehntausende Bürgerinnen und Bürger der DDR überquerten in der Nacht auf der Bösebrücke die Staats- und Systemgrenze zu West-Berlin.

Die Wohnstadt Carl Legien (an der Erich-Weinert-Straße) wurde 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, denn das Bauensemble der Architekten Bruno Taut und Franz Hillinger war zur Zeit seiner Entstehung architektonisch und sozial wegweisend.

In Alt-Pankow erinnert die Alte Bäckerei (Wollankstr. 130) an den dörflichen Ursprung Pankows. Mit dem Pankower Anger (Breite Straße zwischen Pfarrkirche und Rathaus) ist im Ortskern von Pankow noch das, für die Mark Brandenburg typische Angerdorf, zu erkennen.

Der Verwaltungsbau des Rathaus Pankow (Breite Straße 24A – 26), 1901 bis 1903 erbaut, zeugt vom Selbstbewusstsein der Pankower Bürgerschaft. Die besondere Attraktion des Rathauses ist das Trauzimmer.

Der heutige Pankower Stadtteil Buch wurde erstmals Mitte des 13. Jahrhunderts erwähnt. Archäologische Fundplätze belegen eine Besiedelung der Bucher Feldmark bereits in der Bronzezeit.

Die 108 denkmalgeschützten Gebäude der Krankenhausstadt Buch (Karower Straße 11) entstanden 1901 bis 1916 unter der Planung von Ludwig Hofmann als größte Krankenhausstadt Europas.

Das heutige Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik an der Weißenseer Spitze nennt sich nach der Brotbackfabrik, die das Haus bis 1952 nutzte. Der Name des Caligariplatz vor der Brotfabrik (nach dem expressionistischen Welt-Filmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“, Regie Robert Wiene, 1919) erinnert an die, bis Ende der zwanziger Jahre existierende Filmstadt Weißensee.

Die Kunsthochschule Weißensee wurde 1946 als „Kunstschule des Nordens“ gegründet. Sie gehört heute zu den renommiertesten Ausbildungsstätten für Künstler in Deutschland. Der Jüdische Friedhof in Weißensee (Eingang: Herbert-Baum-Straße) ist der größte erhaltene jüdische Begräbnisort Europas. Auf dem 42 Hektar großen, teilweise sehr verwilderten Gelände befinden sich 115 000 Grabstellen.

Kirchen[Bearbeiten]

Die Alte Pfarrkirche (Breite Straße 38) am östlichen Ende des früheren Dorfangers von Pankow stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist nach den vier Evangelisten des Neuen Testaments: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes benannt.

Die Gethsemanekirche (Stargarder Str. 77), erbaut 1891 - 93 nach Plänen von August Orth, verdankt ihre Bedeutung nicht zuletzt ihrer Rolle als oppositioneller Treffpunkt während der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989.

Die Herz-Jesu-Kirche (Fehrbelliner Str. 99) ist die zweite Pfarrkirche der St.-Hedwigs-Gemeinde - der ältesten katholischen Gemeinde Berlins. Als erste Kirche in Berlin wurde sie in eine Straßenfront hineingebaut.

Die Synagoge Rykestraße (Rykestraße 53) wurde 1904 eingeweiht, zwischen 2004 und 2007 aufwändig saniert und bietet heute Raum für 1200 Besucher.

Die ältesten Teile der Alten Pfarrkirche Weißensee (Berliner Allee | Falkenberger Straße) stammen aus der Zeit der Gründung des Straßendorfes Wittense am Ostufer des Weißen Sees durch Fischer und Jäger im frühen 13. Jahrhundert.

Schlösser[Bearbeiten]

Das Schloss Schönhausen (Tschaikowskistraße 1) mit dem Schlosspark, ist das bedeutendste Denkmalensemble des Stadtbezirks Pankow von Berlin. 1740 schenkte König Friedrich II. (1712-1786) Schloss und Garten seiner Gemahlin Elisabeth Christine (1715-1797) als Sommerresidenz. In der DDR-Zeit diente das Schloss als Amtssitz des Präsidenten Wilhelm Pieck und später als Gästehaus des Staates. Die Geschichte ist in einer höchst sehenswerten Schlossausstellung aufbereitet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Das Pankower Museumsangebot wird vom Museumsverbund Pankow, dem MACHmit! Museum für Kinder, einer Ausstellung in Schloss Schönhausen und kommunalen Galerien bestimmt. 2013 wird in der KulturBrauerei ein weiteres DDR-Museum eröffnet.

Der Museumsverbund Pankow stellt die Geschichte und Gegenwart des nordöstlichen Berlins an zwei Standorten in unterschiedlichen Präsentationsformen dar. Neben wechselnden Sonderausstellungen, gibt es auch einige Dauerausstellungen.

Standort Prenzlauer Allee 227/228:

• „Gegenentwürfe – Der Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall“

• „Zeitbilder. Leben in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee“

• „Die jüdische Schule Rykestraße“

• „Prenzlauer227 – Von der Gemeindedoppelschule im Jahre 1886 bis zum Bildungszentrum“

Standort Heynstr. 8:

• „Bürgerliches Leben um 1900“

In der Museumswohnung (Dunckerstraße 77) kann man eine typische Arbeiterwohnung aus Tagen der Gründerzeit besichtigen.

Im Machmit! Museum für Kinder (Senefelderstr. 5) können Kinder nach Herzenslust experimentieren, Dinge erforschen und Ungewöhnliches ausprobieren. Jährlich gibt es zwei bis drei interaktive und interdisziplinäre Ausstellungen.

Im Schloss Schönhausen (Tschaikowskistraße 1) reflektiert eine Ausstellung die bewegte Geschichte des Schlosses.

In der Galerie Pankow (Breite Straße 8), und in der Galerie parterre (Danziger Straße 101) sowie in zahlreichen privaten Galerien findet man wechselnde Kunstausstellungen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Weißensee Park[Bearbeiten]

Rund um den Weissen See im Stadtteil Weißensee gibt es einen Park. Der Park bietet Wiesen, Spielplätze und ein Rehgehege. Am See ist ein Strandbad mit der Überseebar und ein Café-Restaurant das Milchhäuschen. Es wird auch außerhalb des Strandbads rund um den See gebadet.

Ernst-Thälmann-Park[Bearbeiten]

Der Park wird im Westen durch die Prenzlauer Allee und im Osten durch die Greifswalder Straße begrenzt und die Nord-Süd-Ausdehnung reicht von der S-Bahn-Trasse (Ringbahn) zur Danziger Straße. Benachbarte Wohnquartiere sind das Gebiet Ostseeplatz/Grellstraße im Norden, die Grüne Stadt um den Anton-Saefkow-Park im Osten, das Winsviertel im Süden und der Helmholtzkiez im Westen.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Siehe auch: Berlin/Prenzlauer Berg

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]



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