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Benutzer:Knoppen/Kladde00
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[bearbeiten] Die ist ein Entwurf für den Europa Reiseführer
[bearbeiten] Kurz gefasst
[bearbeiten] Europa
Europa grenzt im Westen am Atlantischen Ozean, im Norden am Antarktischen Meer, im Süden am Mittelmeer und im Osten im Ural an Asien. Die genauen geographischen Grenzen sind nach Osten und Südosten allerdings nicht streng zu definieren. Die Linie durch das Uralgebirge, den Ural-Fluss, das Kaspische Meer, den Kaukasus, das Schwarze Meer, den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen wird allgemein als europäisch-asiatischen Grenze angesehen.
Europa ist der zweit kleinste Kontinent der Welt. Der geographischen Mittelpunkt von Europa ist gemäss aktuellen Berechnungen 54°54'0" N, 25°19'0" E.
Gebiete Russlands und der Türkei liegen sowohl auf dem europäischen als auf dem asiatischen Kontinent. Beide Ländern liegen größtenteils in Asien und sind Brücken zwischen Europa und Asien. Grönland liegt nicht auf dem europäischen Kontinent, obwohl es dänisches Hoheitsgebiet ist. Die europäischen Länder haben auch zahlreiche Übersee-Territorien.
Europa, der alte Kontinent, ist reich an Kultur und Geschichte. Kein anderer Kontinent hatte einen größeren Einfluss auf die Weltgeschichte. Die Kolonisierung durch die Europäischen Länder hat auf der ganzen Welt ihre Spuren hinterlassen. In vielen Länder unserer Erde spricht man seit der Entdeckung Amerikas durch Columbus Sprachen europäischer Herkunft. In Lateinamerika spricht man Spanisch oder Portugiesisch, in den USA Englisch, in Kanada Englisch und Französisch, in Südafrika Niederländisch, in Australien Englisch, in Marokko, Algerien, Kongo, Libyen (Französisch) und in Suriname Niederländisch. Zahlreiche bewaffnete Konflikte, wie der erste und zweite Weltkrieg und die Schlacht von Waterloo haben sich in Europa vorgetragen. Frankreich, das beliebtesten Reiseziel der Welt liegt ebenfalls in Europa. Europas große ethnische Vielfalt und komplexe Geschichte sind praktisch nicht in ein paar Zeilen zu fassen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die europäischen Staaten beschlossen, dass es so nicht weitergehen kann und sind am Aufbau der Europäische Union begonnen, deren wichtige Städte Luxemburg, Brüssel und Straßburg sind.
Was macht Europa so attraktiv? Die Fjorde Norwegens, die Strände Spaniens, die Architektur seiner vielen Kirchen, die dolce vita in Italien, das große Skigebiet der Alpen, die Impulsivität der Sizilianer, die Donaumündung in Rumänien oder die entzückende Isolation die Briten. In welcher europäischen Stadt du dich auch befindet, du wird bei deinen Streifzügen durch die Vergangenheit der Stadt erkennen, dass alle Regionen Europas durch die Ereignisse der Geschichte miteinander verbunden sind.
In Europa, dem Kontinent mit der höchsten Bevölkerungsdichte, findest du große Städte und Ballungsgebiete. Es gibt in Westeuropa und Mittel-Europa viel Massentourismus. Deshalb sind auch die touristischen Einrichtungen hervorragend. Ruhige, naturbelassene Ort sind in Ländern wie Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland allerdings bis auf einige Ausnahmen schwierig zu finden.
Viele europäische Länder sind Teil der Europäischen Union, einer der grössten Volkswirtschaften der Welt. Die Schengen-Staaten sind Freizügigkeit im Austausch von Waren, Dienstleistungen und Personen. Die Ost-West-Gegensätze in Europa haben für große Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung gesorgt. Somit bieten sich dir viele Möglichkeiten dein Urlaubsbudget der besuchten Region anzupassen oder umgekehrt.
[bearbeiten] Regionen
- Westeuropa: Frankreich, Großbritannien, Irland, Benelux-Länder.
- Mitteleuropa: die deutschsprachigen Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein) sowie Slowenien, Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn
- Nordeuropa: Skandinavien (Schweden, Norwegen, Dänemark), Island, Finnland
- Osteuropa: Weißrussland, die Ukraine, das Baltikum, Russland, Kasachstan, Moldawien, Rumänien, Bulgarien und der Transkaukasus
- Südeuropa: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Italien, Malta, San Marino, Portugal, Spanien, Türkei, Vatikanstadt.
Zusätzliche Untergliederung:
- Südosteuropa: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Türkei und Zypern (Nord- und Südteil- türkischer und griechischer Teil).
[bearbeiten] Europäische Großlandschaften
- Die Alpen berühren Mitteleuropa, Westeuropa, Südeuropa
- Die Karpaten berühren Mitteleuropa und Osteuropa
- Rhein mit der Oberrheinischen Tiefebene, dem Bodensee und dem Rheindelta berühren Mitteleuropa und Westeuropa
- Die Halbinsel Jütland und Schleswig berühren Nordeuropa und Mitteleuropa
- Friesland berührt Westeuropa, Mitteleuropa und Nordeuropa
- Die Balkanhalbinsel berührt Südeuropa und Osteuropa
- Die Küstenlandschaften der Nordsee berühren Westeuropa, Mitteleuropa und Nordeuropa: Nordseeküste
- Die Küstenlandschaften der Ostsee berühren Nordeuropa, Mitteleuropa und Osteuropa: Ostseeküste
- Die Küstenlandschaften des Schwarzen Meeres berühren Osteuropa mit dem Transkaukasus und Südeuropa mit der Türkei : Küste des Schwarzen Meeres
- Die Küstenlandschaften des Mittelmeeres berühren Südeuropa, Westeuropa, Nordafrika und Vorderasien: Mittelmeerküste, europäische Mittelmeerküste
- Die Europäische Atlantikküste berührt Südeuropa, Westeuropa und Nordeuropa
[bearbeiten] Länder
| Land | Währung | EU-Mitglied | Schengen- mitglied | Zeitzone³ | Inter Rail (Zone) | Eurail |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Albanien | ALL | - | - | MEZ | ||
| Andorra | EUR | - | - | MEZ | ||
| Belgien | EUR | 1958 | + | MEZ | E | + |
| Bosnien und Herzegowina | BAM | - | - | MEZ | ||
| Bulgarien | BGN | 2007 | - | OEZ | H | |
| Dänemark | DKK | 1973 | + | MEZ | C | + |
| Deutschland | EUR | 1958 | + | MEZ | C | + |
| Estland | EEK | 2004 | + | OEZ | ||
| Finnland | EUR | 1995 | + | OEZ | B | + |
| Frankreich | EUR | 1958 | + | MEZ | E | + |
| Griechenland | EUR | 1981 | + | OEZ | G | + |
| Irland | EUR | 1973 | - | WEZ | ||
| Island | ISK | n | + | MEZ | ||
| Italien | EUR | 1958 | + | MEZ | G | + |
| Kroatien | HRK | - | - | MEZ | D | |
| Lettland | LVL | 2004 | + | OEZ | ||
| Liechtenstein | CHF | - | - | MEZ | ||
| Litauen | LTL | 2004 | + | OEZ | ||
| Luxemburg | EUR | 1958 | + | MEZ | E | + |
| Malta | EUR | 2004 | + | MEZ | ||
| Mazedonien | MKD | - | - | MEZ | H | |
| Moldawien | MDL | - | - | OEZ | ||
| Monaco | EUR | - | - | MEZ | ||
| Montenegro | EUR | - | - | MEZ | ||
| Niederlande | EUR | 1958 | + | MEZ | E | + |
| Nordzypern (KKTC) | YTL | - | - | OEZ | ||
| Norwegen | NOK | n | + | MEZ | B | + |
| Österreich | EUR | 1995 | + | MEZ | C | + |
| Polen | PLN | 2004 | + | MEZ | D | - |
| Portugal | EUR | 1986 | + | WEZ | F | + |
| Rumänien | RON | 2007 | - | OEZ | H | - |
| Russland | RUB | - | - | MSK4 | ||
| San Marino | EUR | - | - | MEZ | ||
| Schweden | SEK | 1995 | + | MEZ | B | + |
| Schweiz | CHF | - | - | MEZ | C | + |
| Serbien | RSD² | - | - | MEZ | H | |
| Slowakei | SKK | 2004 | + | MEZ | D | |
| Slowenien | EUR | 2004 | + | MEZ | G | |
| Spanien | EUR | 1986 | + | MEZ | F | + |
| Tschechien | CZK | 2004 | + | MEZ | D | |
| Türkei | TRY | - ¹ | - | OEZ | ||
| Ukraine | UAH | - | - | OEZ | ||
| Ungarn | HUF | 2004 | - | MEZ | D | |
| Vatikan | EUR | - | - | MEZ | - | - |
| Vereinigtes Königreich | GBP | 1973 | - | WEZ | ||
| Weißrussland | BYR | - | - | OEZ | ||
| Südzypern | EUR | 2004 | + | OEZ |
¹ Offizielle EU-Beitrittsländer. Bulgarien und Rumänien traten am 1. Januar 2007 bei.
² Die serbische Provinz Kosovo (verwaltet von der UNO) führt den Euro als offizielle Währung.
³ Winterzeit. Im Sommer (letzter Sonntag im März bis zum Samstag vor dem letzten Sonntag im Oktober): WEZ → WESZ (UTC+0 → +1), MEZ → MESZ (+1 → +2), OEZ → OESZ (+2 → +3)
4 Russland besteht aus mehereren Zeitzonen. OEZ in der Oblast Kaliningrad, MSK (UTC+3) in Moskau, bis zu UTC+12 gegenüber von Alaska.
[bearbeiten] Andere Gebiete
Anmerkungen: Die Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien werden teilweise ebenfalls als europäische Länder kategorisiert.
[bearbeiten] Mobilität
Ein größerer Teil der europäischen Staaten hat im Vertrag von Schengen untereinander die Grenzkontrollen aufgehoben. Dies sind Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Auch die Visa eines Staates werden daher untereinander anerkannt. Faktisch zum Schengen-Gebiet gehören auch Andorra, Monaco, San Marino und die Vatikanstadt. In der Schweiz soll das Schengen-Abkommen Ende 2008 in Kraft treten.
Wichtig: Nicht alle Länder der EU sind dem Schengen-Abkommen beigetreten. Auch bedeutet die Freizügigkeit nicht, dass an den Grenzen nicht mehr kontrolliert wird. Grenzbeamte der jeweiligen Länder sind in bestimmten Zonen um das Grenzland herum befugt, Kontrollen vorzunehmen.


