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Benin

Aus Wikitravel
Afrika : Westafrika : Benin
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Lage
noframe
Flagge
Bn-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Porto Novo

RegierungssitzCotonou

Staatsform: Präsidialrepublik
Währung: Communaute Financiere Africaine Franc (XOF)
Fläche: 113.000 km²
Bevölkerung: 8,97 Mio
Sprachen: Französisch (Amtssprache), Fon und Yoruba (meist im Süden)
Religionen: Indigene Religionen 50 %, Christen 30 %, Muslime 20 %
Telefonvorwahl: +229
Internet TLD: .bj
Zeitzone: UTC+1


Karte von Benin

Benin liegt in Westafrika. Angrenzende Länder sind Togo, Burkina Faso, Niger und Nigeria.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

  • Djougou ist ganz nett für den Neuling, hat aber nicht so viel zu bieten.
  • Natitingou ist die Hauptstadt des Departements Atakora. Die ruhige Stadt ist meist Ausganspunkt für einen Besuch im Pendjari Nationalpark, der ganzjährig geöffnet ist.
  • Parakou ist nur ein Verkehrszentrum. Nichts besonderes.
  • Dassa Zoume ist sehr schön wegen der herrlichen Grotten und Felsformationen.
  • Abomey hat viele Tempel und "Paläste" und ist bekannt wegen des Voudounkults. Ein absolutes Muss, wenn man im Benin ist. In den Dörfern der Umgebung kann man interessante geheime Voudountempel besichtigen.. (wo darf ich leider nicht sagen... man muss ein bisschen suchen und Kontakte knüpfen...).
  • Cotonou ist der Regierungssitz von Benin. Es gibt aber auch durchaus nette Flecken in Cotonou.
  • Porto Novo ist die Hauptstadt und gut zu besichtigen, ein recht gemütlicher Ort.
  • Ouidah ist voller Voodoo Altäre. Sehenswert die "Port de Non Retour", das Fort (Sklavengefängnis) und der "Heilige Wald".

Auf dem Weg zum Strand kommt man an einem interessantem Reusensystem vorbei. Sehr sehenswert. Diese Lagune besteht entlang der ganzemn Küste von Benin, von Grand-Popo via Ouidah bis nach Cotonou und Porto-Novo.

  • Ganvie ist dann das letzte Muss im Benin. Ein Dorf auf Stelzen mitten in einem See. Fast wie Venedig.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Der See "Lac Ahémé" liegt im Süden von Benin und zeichnet sich durch eine große Fläche und niedrige Wasstertiefen aus. Der See wird für den Fischfang genutzt, welcher auch die Haupteinnahmequelle neben dem ansteigenden Tourismus für die Anwohner des Sees darstellt. Rund um den Lac Ahémé entstehen neue Eco-Tourisme-Agenturen, also Anbieter von ökologischen Reisen oder Führungen. So kann auf kleinen privaten Stränden gezeltet oder einfach unter Mosquito-Netzen übernachtet werden, tagsüber können Bootsausflüge mit Fischern, Heilkräuter-Touren oder ähnliche Angebote wahrgenommen werden (Preise: ca. 10-20 Euro).

Grand Popo, ein Dorf direkt an der Atlantik-Küste, zeichnet sich besonders durch viele Hotelanlagen, Restaurants und Pensionen aus. Von (überteuerten) 4-Sterne-Hotels bis hin zur "Lion Bar", einer Reggae-Bar mit mehreren Zimmern und ausleihbaren Zelten, ist alles zu finden. Meerblick immer garantiert!

Hintergrund[Bearbeiten]

1960 erlangte das damalige Dahomey seine Unabhängigkeit von Frankreich. 1975 wurde der Landesname in Benin umgeändert. Von 1974 bis 1989 war das Land sozialistisch - erst 1991 wurden wieder freie Wahlen durchgeführt.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der grösste und einzige internationale Flughafen liegt in Cotonou, welcher von mehreren internationalen Airlines angeflogen wird. Aktuell werden Flüge von Air France, Brussels Airlines, Ethiopian Airlines und Royal Air Maroc ab Frankfurt angeboten.

Innerafrikanische Flüge gibt es einige, speziell von und nach anderen Ländern in Westafrika. So kann man auch mit Burkina Air nach Cotonou fliegen, allerdings nur direkt von Paris, via Ougadougou.

Einen kleineren lokalen Flughafen findet man noch in Parakou.


Am Flughafen in Cotonou gibt es einen Geldautomaten, der VISA-Karten akzeptiert, sowie ein Wechselbüro.

Bus[Bearbeiten]

Die Anfahrt mit dem Bus ist recht unproblematisch. Vom Togo kann man über Kara nach Djougou mehrmals täglich mit einem Buschtaxi fahren. Der Grenzübergang bei Lomé nach Cotonou ist noch besser frequentiert, der nördliche ist jedoch vorzuziehen, da Lomé teilweise kriminell ist.

Aus Burkina Faso ist die Einreise ebenfalls leicht, da jetzt eine asphaltierte Straße vom Norden in den Süden führt. Es fahren Busse und Buschtaxi von Tangieta bis Cotonou. Die Verbindung vom Niger ist recht "einfach", da hier Busse fahren. Die Einreise über Nigeria kann gefährlich sein.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Die Bahnlinie von Parakou nach Cotonou ist langsam aber gemütlich. Leider ist sie schon seit 29. März 2007 eingestellt. Von einer Wiedereröffnung ist vorerst keine Rede. Die Bahnlinie soll unter Mitwirkung von chinesischen Entwicklungshelfern bis nach Niamey (Niger) weitergeführt werden. Allerdings ist bis jetzt (Juni 2009) noch kein Baubeginn bekannt.

Es fahren jedoch täglich (ab 07:00 Uhr, ab Etoile Rouge) Busse von verschiedenen Unternehmen nach Norden, Bohicon, Parakou, Natitingou und weiter nach Ouagadougou oder Malanville und weiter nach Niamey). Es ist empfehlenswert das Billet mindestens am Vorabend zu kaufen. Die lokalen Zemidjans (Kékénou) sollten die Verkaufsstellen kennen.

Anstelle von Bussen kann man auch im Buschtaxi fahren, was fast jederzeit möglich ist. Allerdings ist die Fahrt im Bus gemütlicher und unfallmässig etwas sicherer. Es wird empfohlen in den Buschtaxis (2 Passagiere vorne, 4 hinten) die hinteren Plätze zu belegen. Eventuell einen Platz dazu kaufen, um etwas gemütlicher sitzen zu können.

Sprache[Bearbeiten]

Die Amtssprache ist Französisch.

Man kommt mit Französisch problemlos zurecht, mit Englisch auch noch etwas, vor allem in Cotonou, der heimlichen Hauptstadt und deren Hotels. Alle anderen europäischen Sprachen sind aber nutzlos.

In kleineren Dörfern im Innern des Landes stolpert man sogar mit Französisch etwas.

Kaufen[Bearbeiten]

Auf dem Dan-Tokpa-Markt in Cotonou werden Waren aus Nigeria und anderen Ländern sowie traditionelle Heilmittel und Handwerkskunst angeboten. Kunstgewerbeartikel und andere einheimische Produkte kann man auf Märkten im ganzen Land kaufen. In Cotonou und Abomey gibt es außerdem Kunstgewerbezentren.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Cotonou gibt es mehrere Restaurants und Hotels, die meist französische Gerichte anbieten. Einige Restaurants haben afrikanische Spezialitäten auf der Speisekarte, insbesondere Meeresfrüchte.

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin       Name         Bedeutung
1. August       Nationalfeiertag         Befreiung vom Kolonialismus, 1960 Gründung von "Dahomey" seit 1975 "République populaire du Bénin" und seit der Demokratisierung 1991 nur noch "République du Bénin"
10. Januar   Fête des Voudoun  Dieses Fest findet jeweilen in Ouidah, etwa 30 km westlich von Cotonou statt

Sicherheit[Bearbeiten]

Keine Probleme, wenn man sich nicht unvernünftig anstellt.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Eine spätestens elf Tage vor Einreise erfolgte Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben. Ohne sie ist eine Einreise nicht möglich. Hepatitis-Impfungen werden von vielen Hafenärzten empfohlen, auch eine Tollwut- oder Menningitis-Impfung kann sinnvoll sein. Typhus-Prophylaxe wird vor der Reise eingenommen und hält ca. 1 Jahr.

Eine Malaria-Prophylaxe kann besonders bei kürzeren Aufenthalten sinnvoll sein, um nicht im schlechtesten Fall 1-2 Wochen im Bett verbringen zu müssen.

Viele Medikamente sind in den örtlichen Apotheken erhältlich, die sehr gut ausgestattet sind.

Klima[Bearbeiten]

Tropisches Klima im Süden sehr feucht mit zwei Regenzeiten im Süden (März - Mitte Juli und Mitte September - Mitte November) und einer Regenzeit im Norden (Mai - September); Durchschnittstemperaturen im Norden 24-33° C im Süden 26-29° C.

Respekt[Bearbeiten]

Benin besitzt eine reiche und sehr diversifizierte Kultur, die noch vergleichweise wenig erforscht ist und die im alltäglichen Leben vieler Menschen eine große Rolle spielt. Besonders in ländlichen Regionen werden traditionelle Gesellschaftsformen und kulturelle Praktiken bewahrt. Wer sich hier als Gast nicht an die kulturellen und traditionellen Werte hält, sollte von einem Besuch absehen. Leider begegnen Menschen mit heller Haut ("Weiße") häufig rassistischen Stereotypen seitens von Beninern, der Umgang hiermit ist ungewohnt und schwierig zu verstehen. Die Bevorteilung aufgrund der Hautfarbe sollte nicht als "Freifahrtschein" für Handlungen und Äußerungen gelten, die in der einheimischen Gesellschaft unerwünscht sind.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Varianten

Aktionen

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