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Belize

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Tempel des gemauertern Altars
Lage
noframe
Flagge
Bh-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Belmopan
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Währung: Belize Dollar (BZD)
Fläche: 23.000 km²
Bevölkerung: 273.000
Sprachen: Englisch (Amtssprache), Spanisch, Mayan, Garifuna, Kreolsprachen
Religionen: Römisch-Katholisch 49.6%, Protestanten 27%, Anglikanisch 5.3%, Methodisten 3.5%
Stromsystem: 110/60Hz (Nordamerikanischer Stecker)
Telefonvorwahl: +501
Internet TLD: .bz
Zeitzone: UTC -6


Karte von Belize

Belize, die ehemalige britische Kolonie “Britisch Honduras”, ist das bevölkerungsärmste Land und eines der kleinsten Länder (nur wenig größer als Hessen) in Mittelamerika und grenzt im Norden an Mexiko und im Westen und Süden an Guatemala. Belize ist das einzige Land Mittelamerikas, das keinen Zugang zum Pazifik hat. Seiner Küste ist das zweitgrößte Korallenriff der Erde vorgelagert. Im Osten ist das karibische Meer mit hunderten kleinen Koralleninseln (cayes). Das vorgelagerte Barrier Reef erstreckt sich von Cancun in Mexiko über die ganze Küste von Belize bis nach Honduras zu den Bay Islands. Darüber hinaus hat Belize 3 von nur 4 Atollen in der Karibik, darunter auch das weltberühmte Blue Hole, das als Taucherparadies weltweit bekannt wurde.

Belize besitzt eine große sprachliche und kulturelle Vielfalt auf engstem Raum. Die Hauptgruppen sind Latinos und Kreolen, daneben bilden Mayas, Garifuna, und die Mennoniten bedeutende Minderheiten. Viele Flüchtlinge aus den Bürgerkriegen, vor allem aus El Salvador und Guatemala, siedelten sich seit den frühen 1980er Jahren an. Trotzdem ist das Land in weiten Teilen, im Gegensatz zu den umliegenden Ländern auf dem Festland, eher karibisch als spanisch geprägt.

Die Hauptattraktion in Belize ist die weitgehend unberührte Landschaft. Die tropischen Regenwälder, welche durch Naturparks und Reservate geschützt sind (40% der gesamten Fläche), bieten eine unglaubliche Pflanzen- (70 verschiedene Orchideen- und fast 700 einheimische Baumarten) und Tiervielfalt (Affen, Tapir, Pumas und Jaguare). Belize verfügt das einzige Jaguar Reservat der Welt. Auf der anderen Seite bietet das Barrier Reef mit seinen Hunderten von Inseln und den 3 Atollen alles, was das Taucher- und Schnorchlerherz begehrt.

Dazu können Ruinen aus der Maya-Zeit besucht werden.

Regionen[Bearbeiten]

Belize ist in 6 Districte aufgeteilt:

Cayes[Bearbeiten]

Der Küste sind eine Menge von Trauminseln vorgelagert, die den Districten Belize District,Stann Creek District und Toledo District zugeordnet sind. Hier finden sich:

Städte[Bearbeiten]

Bei 300.000 Einwohnern bleibt die Anzahl der Städte überschaubar. Dennoch sind die meisten und auch viele Dörfer eine Reise wert. Die wichtigsten sind:

Maya-Ruinen[Bearbeiten]

Belize liegt mitten im Land der Mayas die schon mehrere 1000 Jahre dort wirken und gerade in ihrer Hochphase zwischen 2000 vor Christus bis 1000 nach Christus auch in Belize Bauwerke von einzigartiger Schönheit hinterlassen hat. In Belize finden sich touristisch zugänglich über 20 bemerkenswerte Ruinen von bedeutenden Maya-Städten. Die wichtigsten sind

  • Altun Ha - Der größte Tempel ist auf jeder Flasche Belikin Bier zu sehen.
  • Caracol - Die wohl größte Stadt die mit über 100.000 Einwohnern und 60km Straße je in Belize existiert hat.
  • Cuello - Die wohl älteste Stadt von ca. 2500 vor Christus auf dem Gelände einer Distellery
  • Cerros - Diese Stadt liegt mit direkten Blick auf die Karibik traumhaft an der Mündung des New Rivers
  • El Pilar (Belize)
  • Lamanai - Die Stadt die erfolgreich die spanische Besatzung abschüttelte und auf die längste durchgehende Besiedelung in der gesammten Maya Welt zurückblicken kann.
  • Lubaantun - Fundort des legendären Kristallschädels

Nationalparks und Schutzgebiete[Bearbeiten]

Belize bietet eine Vielzahl verschiedener aussergewöhnlicher Nationalparks und Reservate. Hier nur ein paar Beispiele:

1996 hat die Unesco das Belize Barrier Riff zum Welt Natur Erbe erklärt dazu gehören im einzelnen:


Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Siedlungsspuren auf dem Gebiet des heutigen Belizes sind auf ca. 2500 vor Christus in den Anlagen von Cuello zu finden. Genau wie im gesamten Mittelamerika gelangte die Kultur der Maya auch in Belize zur Blüte in der sogenannten Klassikperiode (500 n.Chr. bis 850 n.Chr.). Gerade für Caracol begann diese Phase besonders gut, da es dieser sogar gelang das so mächtige Tikal 562 n.Chr. zu schlagen. Doch am Ende des 9.Jahrhunderts nach Christus wurden alle wichtigen Städte im Westen und Süden von Belize genauso wie im Hochland von Guatemala verlassen. Die Gründe dafür sind vielschichtig und noch immer in der Wissenschaft umstritten. Doch die Maya-Kultur im Yucatan florierte weiter, so daß die Städte im Norden von dem sogenannten Maya-Kollaps fast unberührt blieben. Als die Spanier im 16. Jahrhundert in den Norden von Belize vorrückten, gaben diese nach den Niederlagen bei Santa Rita und Lamanai den Versuch auf diese Region dauerhaft zu besetzen. Dadurch entstand ein ideales Rückzugsgebiet für Piraten. Nicht zu letzt waren es britische Piraten, die auf die Idee kamen anstatt wertvolles Holz zu auf See zu erbeuten, dieses selber zu schlagen und erst in St.Georges's Caye und später in der Region um Belize City zu verschiffen. Zur Waldarbeit wurden zunehmend Schwarze Sklaven eingesetzt, die erst 1833 daraus befreit wurden. Durch die Vermischung der Nachfahren der britischen Holzhändler und der schwarzen Sklaven entstand die Volksgruppe der Kreolen. Anfang des 19.Jahrhunderts siedelten sich im Süden Flüchtlinge der Garifuna-Kultur aus der Karibik an. Das handelt es sich um Mischlinge von karibischen Indio-Stämmen und afrikanischen Sklaven, die sich in der Region um Dangriga niederliessen. Als im Yucatan 1847 der Kastenkrieg, ein Aufstand der Maya-Bevölkerung, ausbrach, hatte das für Belize große Auswirkungen. Zwar gab es in Belize nur ein paar kleinere lokale Konflikte in Orange Walk und San Pedro. Doch erreichte in der Zeit des Krieges eine große Flüchtlingswelle von Mayas und Mexikanern die nördlichen Gebiete. Diese gründeten erst Städte wie z.B. Corozal. Seit 1958 siedeln auch vermehrt Mennoiten in Belize, die ursprünglich aus dem Niederländisch-deutschen Raum kommend im 17. Jahrhundert erst nach Russland und dann über Kanada, Mexiko und Südamerika den Weg nach Spanish Lookout gefunden haben. Anfang bis Mitte des 20.Jahrhunderts kam es immer stärker zum Streben nach Unabhängigkeit. Dieses gipfelte 1952 in einen Nationalstreik. 1964 bekam das damalige British-Honduras die Selbstverwaltung und wurde 1973 in Belize unbenannt. Seit dem 21.09.1981 ist Belize unabhängig.

1961 kam es aber auch noch zu einem anderen folgenschweren Ereignis. Der Hurrikane Hatti zerstörte große Teile von Belize. Das führte nicht nur zur Verlegung des Regierungssitzes in das Hinterland nach Belmopan sondern auch dazu das der Rechtsverkehr eingeführt wurde, da die meisten Autos zerstört waren und es einfacher war rechtsfahrende Autos aus den Nachbarländern einzuführen.

Kultur[Bearbeiten]

Belize hat zwar eine geringe Bevölkerungszahl, doch diese bietet überraschend viele Kulturen

44% der Bevölkerung gehören den Mestizen an. Diese sind Nachfahren der Weißen und Indigenen Bevölkerung gehören in der Regel dem katholischen Glauben an. Viele davon entstammen Flüchtlingsbewegungen aus den umliegenden Staaten, daher ist hier häufig die spanische Sprache sehr verbreitet.

30% der Bevölkerung gehören zu den Kreolen. Nachfahren der Britischen und Schwarzen Bevölkerung. Diese sprechen häufig eine besondere Form des Englischen: Das Englisch-Kreolisch

11% der Bevölkerung gehören den Mayas an. Diese entstammen im wesentlichen drei verschiedenen Maya-Stämmen, die auch auf verschiedene Maya-Sprachen zurückgreifen. Häufig wird hier als Religion eine Koexistenz des römisch-katholischen und der ursprünglichen Religion vorgefunden.

7% der Bevölkerung gehören der Garifuna Kultur an. Diese Nachfahren von Afrikanern und Karibischen Ureinwohnern sprechen im wesentlichen Englisch und Ihre Kultur ist von der Unesco zum Weltkultur Erbe erklärt worden. Auch hier findet man eine Koexistenz des römisch-katholischen und der ursprünglichen Religion wieder.

4% der Bevölkerung gehören zu den Mennoniten, die ihren eigenen Christlichen Glauben vertreten und ähnlich den Amisch in den vereinigten Staaten in ihrer traditioneller Kleidung vorzufinden sind. Einige Mennoniten lehnen den Einsatz moderner Technik komplett ab, andere sind dafür offen. Alle einigt die gleiche Sprache (ein altes Niederplattdeutsch) und die Religion ein protestantischer Christlicher Glaube mit eigener Kirche und eigenem Schulsystem. Obwohl diese Gruppe relativ klein ist, hat diese einen enormen Einfluß auf Belize. In Spanish Lookout hat diese sich mitten im Regenwald ein kleines Reich geschaffen, Aus dem ein Großteil aller landwirtschaftlichen Produkte stammt, die einzige Ölquelle in Belize bisher gefunden wurde und nebenbei auch in einer klimatisierten Eisdiele das beste Eis des Landes genossen werden kann

Die anderen 4% verteilen sich auf diverse Gruppen wie z.B. Inder, Libanesen und Chinesen. Die letztere Gruppe ist noch erwähnenswert, weil fast alle Supermärkte fest in chinesischer Hand sind. Häufig spricht man in Belize auch davon zum Chinesen zu gehen, wenn der Einkaufsgang bevorsteht.

Politik[Bearbeiten]

Belize ist eine parlamentarische Monarchie im Commonwealth mit der britischen Königin als Staatsoberhaupt. Die Regierung besteht aus einem Kabinett von derzeit 14 Mitgliedern und wird vom Premierminister geführt. Die Gesetzgebung unterliegt der Nationalversammlung und wird spätestens alle 5 Jahre neu gewählt.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist tropisch bis subtropisch. An der Küste gibt es auch frische Winde aus der Karibik. Die Höchstwerte im Sommer liegen bei ca.35°C. Die niedrigsten Temperaturen im Winter liegen bei 17°C. Der meiste Regen fällt in der Regenzeit zwischen Juni und November. Überwiegend trocken ist es zwischen Februar und Mai. Die Wassertemperatur liegt 24°C bis 29°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit bei 85%.

Aktuelle Informationen können über das Belize National Meteorological Service [1] abgefragt werden.


Anreise[Bearbeiten]

Für die Einreise nach Belize ist ein Visum notwendig, das man aber problemlos bei der Einreise bekommt. Mit ihm darf man sich bis zu 30 Tagen im Land aufhalten. Eine Verlängerung ist nahezu beliebig lange möglich, allerdings werden dann Gebühren fällig.

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Philip S. W. Goldson International Airport (BZE) ist der größte und wichtigste Flughafen des Landes. Es gibt jedoch keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Folgende Routen bieten sich mit Umsteigen in den USA an:

  • American Airlines über Dallas oder Miami (z.B. aus Frankfurt am Main)
  • Delta Air Lines über Atlanta (z.B. aus Stuttgart)
  • United Airlines über Houston oder Newark (z.B. aus Berlin)
  • US Airways aus Charlotte (z.B. aus München)

Bei der Ausreise mit dem Flugzeug ist eine Gebühr zu bezahlen, diese lag im September 2004 bei 35,- US-$ pro Person.

Bahn[Bearbeiten]

Es gibt keine Bahnverbindungen nach Belize

Bus[Bearbeiten]

Von Mexiko z.B. von Chetumal bzw. Tulum und Guatemala z.B. von Flores existieren Busverbindungen. Da die Busse aus Mexiko nur nachts fahren, werden zunehmend die Fähren aus Chetumal benutzt. Aktualisierte Fahrpläne findet man unter horariodebuses.com.

Auto[Bearbeiten]

Es ist Problemlos möglich mit dem eigenen Wagen anzureisen. Folgende Unterlagen sind notwendig:

  • Vollständige Fahrzeugpapiere
  • Internationaler Führerschein mit 3 Kopien

Man erhält eine 30 Tage Fahrerlaubnis, die auf 90 Tage verlängert werden kann. Wer länger bleibt muß einen belizianischen Führerschein kaufen.

Die Anreise mit dem Mietwagen oder das verlassen von Belize mit einem Mietwagen unterliegt ständig wechselnden Vorschriften. Es ist teilweise gar nicht möglich. Hier ist eine vorherige Information dringend notwendig. Licensing & Transport Board, Telefon 00501-(0)2/24127

Schiff[Bearbeiten]

Viele Karibik-Kreuzfahrten machen einen Halt in Belize. Häufig aber auch nur für einen Transport durch Belize nach Tikal

Von Chetumal gibt es recht schnelle Fähren mehrmals am Tag nach San Pedro Town auf Ambergris Caye und von dort nach Caye Caulker. Es gibt weiterhin eine Fährverbindung von Puerto Barrios in Guatemala nach Punta Gorda. Diese geht täglich.

Mobilität[Bearbeiten]

In Belize gibt es grundsätzlich drei öffentliche Verkehrsmittel, mit denen man sich sehr gut fortbewegen kann:

Bus. Die meisten Busse in Belize sind gebrauchte, amerikanische Schulbusse. In den Hauptstädten kann man an den Schaltern direkt Fahrkarten kaufen. Überland wird der Busfahrer per Handzeichen zum Halten veranlasst. In den Bussen geht es meist sehr eng zu. Mit Reisegepäck geht man am besten, wenn man den Bus zum Stehen gebracht hat, direkt an das Ende des Busses und öffnet den Notausgang, um das Gepäck zu verstauen. Der Fahrkartenverkäufer wird einem dabei behilflich sein.
Mit dieser Art zu reisen kommt man der Bevölkerung am besten näher, und sie ist sehr günstig (einige wenige Belizedollar). Der Busfahrer unterhält einen mit seiner Lieblingsmusik und der Sitznachbar wird dir unter Umständen von seiner Verpflegung anbieten. Zwischen den größeren Ortschaften verkehren auch Express- bzw. 1st-class Busse. Diese können auf der Überlandstrecke nicht angehalten werden und sind meist auch klimatisiert. Auch steht ein Gepäckabteil unter dem Bus zur Verfügung und sie sind schnell.

Schiff. Beliebte Reiseziele liegen vielfach auf einer der vielen, der Küste vorgelagerten Inseln. Diese erreicht man, nebst dem Kleinflugzeug, mit einem Schnellboot am besten. Die Fahrt ist in der Regel schnell, windig und ziemlich holprig (abhängig vom Wetter bzw. Seegang). Kosten: ein Weg ca. 7-15 USD$. Aktualisierte Fahrpläne findet man unter guidetobelize.info.

Flugzeug. Das Flugzeug ist sicherlich die bequemste Option in Belize zu reisen. Zahlreiche Verbindungen bestehen zwischen dem internationalen Flughafen sowie dem City-Landeplatz und beliebten Zielen wie Caye Caulker, Placencia und Belmopan. Generell sind Flüge ab dem Landeplatz in Belize Stadt günstiger als vom Internationalen Flughafen. Da die Flugzeuge zum Teil nur 12 Sitzplätze haben, empfiehlt es sich die Passage im Voraus zu buchen. Derzeit gibt es nur eine Agentur, air viva [2], bei der online Tickets gebucht und per Sofortüberweisung oder paypal bezahlt werden können.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache von Belize ist Englisch. Weitere Sprachen mit geringerer Bedeutung sind Spanisch, Mayan, Garifuna und Kreolsprachen.

Kaufen[Bearbeiten]

Das Leben in Belize ist teuer. Lebensmittel und Souvenirs kosten viel mehr als in anderen Staaten Mittelamerikas. Der Belize-Dollar (Bz$) ist an den US$ im Verhältnis 2:1 gekoppelt. Achtung: Die Geldautomaten in Belize akzeptieren keine ausländischen EC-Karten!

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Marie Sharp's Habanero Pepper Sauce fehlt in Belize auf keinem Tisch. Diese extrem scharfe Soße trägt sprechende Namen wie "No Wimps Allowed" oder "Beware". Ansonsten ist die Küche entsprechend der gemischten Bevölkerung vielseitig. Fisch ist sehr zu empfehlen.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Highlights
  • Belizes Maya-Ruinen - Die ATM-Höhle
  • Tauchen auf einer der vorgelagerten Inseln, mit einem Ausflug zum Blue Hole



Belize ist zwar klein, aber bietet aufgrund seiner vielfältigen Natur eine fast unendliche Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten:

  • Abhängen - Richtig abschalten. Durch das Karibikflair an den Küsten ohne schwere Verfälschung von großen Hotelanlagen bietet sich hier gerade in den Garifuna dominierten Regionen um Dangriga, Hopkins und Placencia die Möglichkeiten zum relaxen und entspannen. Wer dann doch auf gute touristische Infrastruktur steht, der kommt dann spätestens in San Pedro auf seine Kosten.
  • Tauchen - Belize ist ein Taucherparadies. Dies gilt für alle Abhänge am Barrier Riff und erst recht für die vorgelagerten Atolle, speziell für das am weitesten von der Küste entfernt gelegene Lighthouse Riff (hier ist auch das "Blue Hole"). Die Riffe Belizes sind noch größtenteils intakt. Am schönsten ist es, von einem der Tauchboot-Hotels an den vorgelagerten Atolls zu tauchen. Das ist natürlich recht teuer, dafür liegt das Boot dann für mehrere Tage an (fest installierten) Bojen am Riff und meist gilt: Tauchen und Schnorcheln "unlimited".
  • Tierbeobachtung - Ob auf dem Wasser, im Wasser oder an Land. Die Möglichkeiten sind unendlich. In jedem größeren Ort lassen sich diverse Touren mit professioneller Führung buchen.

Z.B. Schnorcheln mit Haien, Vogelbeobachtung im Sumpfland, Brüllaffen im Regenwald etc. und wer wenig Zeit hat ist im Belize Zoo richtig.

  • Trecking In fast jedem Schutzgebiet gibt mehr oder wenig schwere Wanderwege von verschiedener Länge. Oft läßt sich dieses auch mit einer Mayaruine oder Höhlenbesichtigung verbinden
  • Biking Von langen Radtouren von Ort zu Ort ist abzuraten. Da die meisten Häuser Wachhunde haben, die Ihren Job verstehen. In fast jedem Ort lassen sich aber Fahrräder mieten um die Umgebung zu erkunden. Und mit einem Fahrrad am Strand eine Karibik Insel zu umrunden hat schon etwas.
  • Reiten In einigen Städten wie z.B.San Ignacio kann man Pferde ausleihen und mit denen den umliegenden Regenwald erkunden.
  • Kanu/Rafting Das Muß in Belize. In jeder Region werden verschiedene Touren geführt oder auf eigene Faust angeboten. Einige Touren durchqueren auch Höhlen. Das Highlight im Kanusport ist die La Ruta Maya Belize River Challenge[3] ein 4 Tägiges Kanurennen den Belize River hinunter von San Ignacio nach Belize City
  • Entdecken Mayaruinen und die vielen Höhlen laden zum Entdecken ein. Viele Städte sind nur zum Teil freigelegt und ragen aus dem Regenwald heraus. Gerade die Städte im Süden sind touristisch wenig frequentiert. Hier läßt es sich noch erahnen, wie sich die Forscher gefühlt haben müssen, als Sie die Städte wiederentdeckt haben.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Belize ist trotz fehlender Großhotels touristisch gut erschlossen. In fast jedem Ort sind Unterkünfte von guter Qualität zu bekommen. Generell sind die Hotels nach Preisklassen und Komfort unterschieden. Selbst die meisten niedrig Preis Hotels ( 20 bis 50 US$ ) haben noch ein eigenes Bad & WC auf jedem Zimmer. Eine Hotelliste ist beim Belize Tourist Board erhältlich:

Belize Tourist Board PO Box 325, Lower Flat New Horizon Investment Building 3 1/2 Miles Northern Highway BZ-Belize City Tel: (02) 23 19 13. Fax: (02) 23 19 43.

Das Campen an den Stränden ist verboten, aber es stehen in jedem District Campingplätze zu Verfügung

Lernen[Bearbeiten]

In Belize ist der Schulbesuch im Alter von 5 bis 14 Jahren verpflichtend und kostenlos. Lediglich Schulbücher und Uniformen müssen selber bezahlt werden.

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

  • 1. Januar Neujahr
  • 9. März Baron Bliss Tag
  • 20. April 2014
Ostern
  • 1. Mai Tag der Arbeit
  • 21. Mai Commonwealth Tag
  • 10. September St. Georges Caye-Tag
  • 21. September Unabhängigkeitstag
  • 2. Montag im Oktober Kolumbus-Tag
  • 19. November Garifuna Tag
  • 25./26. Dezember Weihnachten

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalität ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Dabei spielen Drogenhandel und –transit eine grosse Rolle. Auch Touristen können von Gewaltkriminalität, einschliesslich bewaffneter Überfälle und Diebstähle, betroffen sein.

Besonders in Belize City und nach Einbruch der Dunkelheit ist Vorsicht geboten. Auch in Touristenzentren ist es ratsam, Wertgegenstände im Safe im Hotel zu lassen, keinen Schmuck zu tragen und auch bei Tageslicht in Gruppen aufzutreten bzw. zu reisen. Im Notfall kann die belizische Touristenpolizei um Hilfe gebeten werden.

Wie in jedem Land der dritten Welt sollte man Schmuck und nicht benötigte Wertgegenstände daheim lassen. Für Geld, Pass und Flugtickets ist ein Brustbeutel oder ein Geldgürtel dringend zu empfehlen. Mit einem Bauchgürtel werden Sie schon von weitem als Tourist identifiziert, welcher alle seine Wertsache einladend präsentiert. Bauchgürtel sind nicht zu empfehlen, weil sie mit nur einem schnellen Griff entwendet werden. Es ist sinnvoll, Wertgegenstände am Körper zu verteilen, z.B. auch in den Schuhen oder innenseite von der Hose.

Weiterhin sollte man an der Grenze zu Guatemala vorsichtig sein, da es hier im Grenzgebiet hin und wieder zu Raubüberfällen im Regenwald kommt. Das Befahren der Verbindungsstrasse von San Ignacio nach Tikal sollte man in der Dunkelheit unbedingt unterlassen. Am Tage ist diese sicher.

Grundsätzlich ist Belize aber ein sicheres und freundliches Land und wenn jemand Sie grüsst oder einen Smalltalk mit Ihnen halten will, ist da keine böse Absicht dahinter. Gerade dass jeder jeden grüßt, ist in weiten Teilen so üblich.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Beim Besuch ländlicher Gebiete kann eine Malariaprophylaxe notwendig sein. Dies sollte unbedingt mit einem Tropenarzt geklärt werden.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]





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