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Beirut

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Beirut

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Beirut
Kurzdaten
Bevölkerung: 2.060.363 (2012)
Fläche: 100 km²
Koordinaten: 33° 52' 59" N, 35° 30' 15" O 
Zeitzone: UTC+2
Website: offizielle Webseite von Beirut




Beirut ist die Hauptstadt des Libanon.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Direktverbindungen aus Deutschland gibt es mit Lufthansa (täglich) und MEA (mehrmals pro Woche) von Frankfurt aus. Germania fliegt Beirut von Düsseldorf und Berlin-Schönefeld direkt an. Pegasus Airlines bietet oft günstige Flüge über Istanbul an.

Bahn[Bearbeiten]

Seit dem Bürgerkrieg im Libanon gibt es keine Bahnverbindungen mehr.

Bus[Bearbeiten]

Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ist eine Anreise per Bus nicht mehr möglich. Die Grenze zu Israel ist komplett geschlossen, die Grenze zu Syrien scheidet wegen des Konflikts ebenfalls aus.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Fahrrad[Bearbeiten]

Beirut ist keine besonders fahrradfreundliche Stadt. In Ain-al-Mreisse gibt es trotzdem einen Fahrradverleih (Beirut by Bike), wo man Räder leihen kann und beispielsweise auf der Corniche fahren kann.


Bus[Bearbeiten]

Die innerstädtischen Busse der Gesellschaft LLC sind nummeriert und kosten meist 1000LL, manche Linien auch 1500LL. Der Plan "Zahwarib Beirut" zeigt diverse Routen an, die allerdings nicht im Januar 2005 nur noch teilweise existierten (auf jeden Fall die Linien 2, 4 und 15). Es gibt neben den größeren LLC-Bussen kleine private Minibusse, die teilweise die selben Strecken (etwa Linie 4) fahren, teilweise aber keine Nummern tragen und andere Strecken fahren. Um sich zu orientieren fragen Neuankömmlinge am besten an der Straße Wartende, Passanten oder die Busfahrer, ob dieser oder welcher Bus an das gewünschte Ziel fährt. Bekannte Orte sind Plätze oder vielmehr größere Kreuzungen, die üblicherweise einen Namen tragen.

Die Busse haben keine Haltestellen, sondern halten entlang der Strecke auf Handzeichen oder Blickkontakt oder zum Aussteigen auf Wunsch.

Vom Flughafen gibt es keine offizielle Buslinie, allerdings fahren Minibusse die einzige Verbindungsstraße zur Stadt entlang. Diese kosten 1000LL und fahren nach Dora, gesprochen wie Daura mit rollendem R, einem nordöstlichen Vorort Beiruts und Umschlagplatz für Busse in den nördlichen Teil des Libanon. Auf dem Weg dorthin fahren sie quer durch Beirut und an vielen zentralen Orten Beiruts vorbei, wo man in Stadtbusse umsteigen kann. Diese sind Barbeer (Linie 15 nach Ramlet al-Baida, Rawche und Manara beziehungsweise Museum, Hôtel Dieu und Souq al-Ahad (Sonntagsmarkt), letzter Bus gegen 20 Uhr), Bechara al-Khoury (Linie 4 nach Hamra, Busse bis mindestens Mitternacht; Linie 2 nach Achrafieh, letzter Bus gegen 19 Uhr). Anschließend fährt der Bus an Sâhat ash-Shuhadâ' (Platz der Märtyrer) am Rande von Downtown, an Gemmayze und an Ge'itâwi - in den letzteren beiden Vierteln befinden sich die wenigen günstigen Hostels - und an Bourj Hammoud vorbei. Nach 22 Uhr ist es schwierig, einen dieser Busse vom Flughafen zu bekommen. Es bietet sich dann an, 10 Minuten an der einzigen Straße, die vom Flughafen weg führt, entlang zu laufen bis kurz nach einer Auto-Brücke, von wo aus ein Service-Taxi - zum doppelten Preis, also für 4000LL, als Serviceyn (gesprochen etwa Serwiesehn) - genommen werden kann. Sollte man im Bus einen zweiten Sitz für das Gepäck benötigen, wird möglicherweise erwartet, dass man für 2 Plätze bezahlt. (Stand Januar 2015)


Taxi[Bearbeiten]

Taxen sind an den roten Nummernschildern zu erkennen und daran, dass sie laut hupen, um auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt zwei Möglichkeiten: "Service"-Taxis sind Sammeltaxis, die auf der Strecke weitere Passagiere mitnehmen. Service wird wie das Küchen-Service, allerdings mit rollendem R ausgesprochen. Kürzere Strecken kosten 2000LL, längere gern auch das doppelte, genannt "Serviceyn" (gesprochen etwa Serwießehn), was "zwei Services" bedeutet. Sagt man dem Fahrer man möchte ein "Taxi", so nimmt er nur einen Passagier mit und fährt den direkten Weg, dies kostet meist um die 10.000-15.000LL. Man darf sich aber nicht darauf verlassen, daß der Fahrer die angegebene Adresse kennt. Oft wird erwartet, daß man – vor allem im näheren Zielbereich – selbst den Fahrer dirigiert. Taxifahrer vom Flughafen machen sich gelegentlich die Unkenntnis ankommender Fremder zunutze und steuern zunächst ein falsches Ziel an, um dann für das richtige Ziel erneut Bezahlung zu verlangen. Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall, immer einen allgemein bekannten Punkt in der Nähe des Ziels nennen zu können.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Beliebte Flaniermeile ist die Corniche oder auch Raouche genannt. Die Uferpromenade führt von Ai-al-Mreisse bis weit rauf in Richtung Norden. Dort tummeln sich Jogger, Skater, Straßenverkäufer, Musiker und Spaziergänger. Man kann an dem ein oder anderen Cafe Halt machen, um sich eine Wasserpfeife, einen Kaffee oder frischen Orangensaft zu genehmigen. Auch führt die Promenade am gleichnamigen Felsen vorbei, der ein beliebtes Fotomotiv für Touristen darstellt.

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Raouche, im englischen auch Pigeon Rocks genannt, ist eine Felsformation vor der Küste von Beirut, im gleichnamigen Staddteil. Sie stellt ein beliebtes Fotomotiv dar und kann auch per Boot erkundet werden. Die unterspülten Felsen erinnern ein wenig an die Great Ocean Road in Australien. Wer mutig ist, kann mit den Jugendlichen wagemutig in die Tiefe springen.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eine von Studenten geführte Tour durch die Stadt wird auf bebeirut angeboten. Die Führungen beginnen in Hamra und enden in Aschrafieh. Man erfährt allerlei Wissenswertes über die Stadt, ihre Geschichte, Politik und Hintergründe. Die ca. dreistündigen Touren kosten 20 US-$ oder 30.000 LL.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Hamra gibt es Supermärkte der Ketten Coop und TSC (Makdessi St.). Ansonsten gibt es an jeder Straßenecke Minimärkte, die einen mit allem Lebensnotwendigen versorgen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

An der Bliss Street am Haupteingang der American University of Beirut gibt es eine Menge günstiger Libanesischer Fastfood Restaurants. Bliss House ist dabei eine Institution und sehr beliebt unter den Studenten. Ca. 3.000 - 10.000 LL. Auch stark frequentiert sind Universal Snacks, Zaatar w Zeit oder Cumsi Cumsage.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Generell sind die Gegenden Ashrafieh/Monot und Gemmayzeh sehr beliebt. Dort reiht sich Bar an Bar, Club an Club. Einer der bekanntesten Clubs ist dabei "Behind the Green Door" in der Nähe des "Electricite du Liban"-Gebäudes. Auch in Hamra, dem Studentenviertel um die American University sind in letzter Zeit die Bars wie Pilze aus dem Boden geschossen. Beliebt sind beispielsweise die Bars, die Happy Hour anbieten, wie z.B. Rabbit Hole (Makdessi St.) oder Blid Pig (ehemals Speakeasy). Für den etwas exklusiveren Abend kann man die berühmten Dachterassen-Clubs wie SkyBar oder White aufsuchen. Eine weitere gute Adresse für Partys sind die Crews "We run Beirut", "The BCE" oder "Underrated" (auf Facebook zu finden). In den Sommermonaten gibt es auch eine Menge Outdoor Clubbing, wie beispielsweise die von "Behind the green door" organisierten Events im Sporting-Club direkt am Meer, mit einem internationalen Booking.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Günstig und doch in guter Lage kann man im Regis Hotel in Ain-al Mreisse schlafen. Die Zimmer sind zwar nicht unbedingt luxuriös, dafür günstig und außerdem gibt es freundliches Personal, mit dem man auch gern den ein oder anderen Kaffee trinken kann.Regis Hotel Homepage

Auf der anderen Seite der Stadt gibt es die Jugendherberge des Saifi Urban Gardens, wo auch viele Sprachschüler wohnen (Siehe Lernen, Saifi Arabic).

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Die American University of Beirut ist eine der ältesten und angesehensten Universitäten im Nahen Osten. Der Campus liegt in bester Lage in Hamra und hat einen unieigenen Privatstrand. Auch sonst lohnt es sich über den wunderschönen Campus zu wandern und beispielsweise das Archäologische Museum der Uni zu besuchen. Da Beirut wenige Parks zu bieten hat, ist der Campus wie eine Oase in der lauten und hektischen Stadt. Link zur AUB Homepage Für arabische Sprachkurse lohnt es sich einen Blick auf das Angebot des Saifi Sprachlernzentrums zu werfen. Dort gibt es neben einer Sprachschule auch ein Cafe, eine Jugendherberge und Veranstaltungen. Das Kursangebot reicht von Hocharabisch, über gesprochenes Libanesisch, bis hin zu "Talk Dirty". Link zu Saifi Arabic

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Beirut ist generell relativ sicher. Wer seinen gesunden Menschenverstand gebraucht, die Hinweise des Auswärtigen Amtes und der Einheimischen beachtet, sollte keine Probleme bekommen. Die größte Gefahr für Leib und Leben ist der chaotische Straßenverkehr. Es gibt nicht überall Bürgersteige und Verkehrsregeln werden eher als Empfehlungen angesehen. Sowohl als Fußgänger, als auch als Autofahrer sollte man daher Vorsicht walten lassen und auch an grünen Ampeln besser noch einmal schauen, anstatt einfach drüber zu fahren/gehen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Das Wasser aus dem Wasserhahn ist nicht unbedingt zu empfehlen, auch muss bei der großen Hitze natürlich auf verdorbene Lebensmittel geachtet werden. Falls doch einmal etwas passiert, ist das AUH, das Universitätskrankenhaus der American University in Hamra (Bliss Street) eine gute Anlaufstelle und wird als das beste Hospital des Landes erachtet.

Klarkommen[Bearbeiten]

Beirutis sind im Allgemeinen ein offenes und freundliches Völkchen. Deutsche sind generell sehr beliebt und geachtet, nicht nur wegen der vielen deutschen Luxusschlitten, die durch die Straßen fahren. Amerikanern, sowie ehemaligen Kolonialherren wie Briten und Franzosen stehen die Libanesen oftmals etwas skeptischer gegenüber. Woran man sich gerade als (blonde) Frau gewöhnen sollte ist, dass man auffällt unter den zumeist dunkelhaarigen Einheimischen und daher mit mehr Aufmerksamkeit bedacht wird.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Neben der offiziellen Amtssprache arabisch, sprechen die meisten jungen Libanesen fließend englisch und die älteren Libanesen französisch. Roaming ist im Libanon sehr teuer, allerdings sind auch die Mobiltelefonpreise der inländischen Betreiber nicht ganz billig. Man kann Prepaidkarten kaufen, wobei MTC angeblich eine etwas bessere Netzabdeckung als Alfa aufweist. Internetcafes gibt es gerade in Hamra, aber auch in der übrigen Stadt an jeder Ecke. Allerdings sollte man sich auf ziemlich langsame Verbindungs-Geschwindigkeiten einstellen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Varianten

Aktionen

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