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Bangladesch

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Asien : Südasien : Bangladesch
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Das Bait ul-Mokarram in Dhaka Bangladeschs größte Moschee
Lage
noframe
Flagge
Bg-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Dhaka
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: Taka (BDT)
Fläche: 144.000 km²
Bevölkerung: 141 Mio
Sprachen: Bengali
Religionen: Islam 89 %, Hinduismus 9 %, Andere 1 % (2001)
Stromsystem: 220V/50Hz
Telefonvorwahl: +880
Internet TLD: .bd
Zeitzone: UTC+6


Karte von Bangladesch

Bangladesch liegt in Südasien. Er grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Südosten an Myanmar und wird sonst von Indien umschlossen.

Regionen[Bearbeiten]

Bangladesch gliedert sich in sechs Divisions, die nach deren Hauptstadt benannt wurden. Die Divisions sind:

Städte[Bearbeiten]

Die größten Städte sind Dhaka und Chittagong.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Am südlichen Ende des Landes befindet sich mit Cox´s Bazar einer der längsten Strände der Welt.

Das weltweit größte Mangrovengebiet Sundarbans mit dem gleichnamigen Nationalpark liegt im Südwesten des Landes und ist nicht nur für Naturliebhaber einen Abstecher wert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der größte internationale Flughafen des Landes ist der Hazrat Shahjalal International Airport nahe der Hauptstadt Dhaka. Es gibt aus dem deutschsprachigen Raum derzeit keine Direktflüge nach Bangladesch, jedoch bieten sich einige Umsteigeverbindungen für die Anreise an:

  • Biman Bangladesh Airlines aus London-Heathrow, Manchester und Rom-Fiumicino (Anschlussflug dorthin muss separat gebucht werden)
  • Emirates via Dubai
  • Etihad via Abu Dhabi
  • Qatar Airways via Doha
  • Singapore Airlines via Singapur
  • Thai Airways via Bangkok
  • Turkish Airlines via Istanbul

Deutsche Staatsbürger können ohne ein Visum in das Land einreisen, benötigen dann aber eine Aufenthaltserlaubnis, die für 30 Tage gegen eine Gebühr von 50 US-$ direkt vor Ort ausgestellt wird.

ACHTUNG: Falls man über den Luftweg das Land betritt, aber vorhat über den Landweg (einzige Möglichkeit: Indien) auszureisen, benötigt man unter Umständen eine so genannte "change of route permit", die man in der Immigration- und Passbehörde beantragt (889 750; Agargaon Rd, Dhaka; Sa-Do). Es wird berichtet, dass das Gesetz eine "change of route permit" zwar vorschreibt, an den Grenzen aber immer seltener kontrolliert wird. Vor Reisebeginn sollte man sich daher über die Notwendigkeit der Permit auf den neuesten Stand bringen. So spart man sich ggf. Zeit und Stress.

Bahn[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Aus Indien ist Bangladesch recht einfach mit dem Bus zu erreichen. Aus Ostinden verkehrt jeden Tag ein Bus von Argatala. Von Kalkutta aus gibt es jeden Tag mehrere Busverbindungen.

Auto[Bearbeiten]

Die Hauptverkehrswege haben eine Gesamtlänge von 6240 km, davon sind rund 4000 km befestigte Straßen. Mit dem Auto kann man jede Ortschaft des Landes erreichen, die Fahrt kann jedoch u. U. lange dauern und es kommt häufig zu Unfällen. Oft müssen Fähren benutzt werden. Es herrscht Linksverkehr.

Schiff[Bearbeiten]

Fähren verkehren zwischen den Küstenstädten im Süden und dem Ganges-Delta (Dhaka, Narayanganj, Chandpur, Barisal, Mongla und Khulna); Überfahrten sollten einige Zeit im Voraus gebucht werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Eine tolle Möglichkeit viel vom Land zu sehen bietet die Fahrt mit dem Raddampfer "The Rocket". Die Fahrt von Dhaka nach Khulna dauert, wenn alles gut geht, ca. 30 Stunden und muss im Vorfeld im BIWTC-Büro in Dhaka gebucht werden. Eine Buchung für die erste Klasse wird empfohlen (ca. 15 € + Verpflegungskosten).

Sprache[Bearbeiten]

Landes- und Amtssprache ist Bengalisch. In ländlichen Gegenden findet man fast niemanden, der Englisch oder gar Deutsch versteht oder spricht. Selbst in der Hauptstadt Dhaka ist es oftmals problematisch sich zu verständigen. Bei Fahrten mit dem Taxi oder der Rickscha sollte man sich deswegen vor dem Einsteigen vergewissern, dass der Fahrer das Fahrtziel auch wirklich verstanden hat, ansonsten kann es passieren, dass man stundenlang auf gut Glück im Zick-zack durch die Stadt kutschiert wird. Ein weiteres Problem - speziell in kleineren Städten - sind Unterkünfte, Banken und Behörden, die prizipiell nur in Bengali beschildert und deswegen für Ortsfremde von außen kaum erkennbar sind.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Dhaka gibt es recht gute chinesische Restaurants. Einheimische Spezialitäten sind hauptsächlich Reisgerichte mit Geflügel oder Lammfleisch. Meeresfrüchte, besonders Krabben, sind sehr empfehlenswert. Verschiedenartige Fleischspieße stehen ebenfalls auf der Speisekarte. Keora, Zorda und Sundesh sind leckere Nachspeisen. Tischbedienung ist üblich. Getränke: Alkohol ist teuer und nicht überall und zu jeder Zeit erhältlich, da die islamischen Gesetze strikt eingehalten werden. Bars exklusiver Hotels servieren jedoch jederzeit Alkohol, wenn auch zu stolzen Preisen. Alkoholfreie Getränke und Tee (Tschai) werden überall angeboten.

Ausgehen[Bearbeiten]

In Dhaka gibt es sehr wenige Möglichkeiten zum Ausgehen. Am besten ist es, um die Universität einige Studenten anzusprechen und nach möglichen Kneipen und Clubs zu fragen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Für ca. 1,- €/Nacht kann man bereits ein Zimmer bekommen, allerdings kann man bei dieser Preisklasse natürlich keinerlei Ansprüche an Sauberkeit, Ruhe und Sicherheit stellen. Aber auch in Mittelklassehotels kann es zu Überraschungen kommen. Da Bangladesch an sich ein sehr günstiges Land ist, sollte man bei der Unterkunft nicht unbedingt sparen. Denn wer etwas tiefer in die Tasche greift, bekommt in Dhaka für ca. 45-50€/Nacht bereits ein Doppelzimmer, welches ungefähr dem Komfort eines 4*-Hotel in Europa entspricht. In Chittagong oder Khulna ist es sogar noch günstiger.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

In den Chittagong Hill Tracts (CHT) kann es nach wie vor zu bewaffneten Unruhen und zu kriminellen Übergriffen kommen. Aus diesen Gründen wird von Besuchen der drei Distrikte Rangamati, Khagrachari und Bandarban abgeraten. Reisen in das Gebiet der CHT müssen durch Schreiben an den Deputy Commissioner und den Superintendent of Police des jeweiligen Distrikts vorher angezeigt werden. (Angabe der genauen Reisepassdaten und des Reisezwecks/Reiseroute). Eine ausreichende Zahl von Kopien beider Schreiben sowie der Original-Reisepass sollten wegen der Identitätskontrollen bei Einreise in das Gebiet der CHT mitgeführt werden.

Von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen wegen der aktuellen starken Unzufriedenheit im Land sollte man sich lieber fern halten, die Stimmung kann schnell kippen. Eine der größten Gefahren in Bangladesch stellt der Verkehr dar, da es sehr häufig zu Unfällen kommt und den immer darauffolgenden Auseinandersetzungen. Man sollte wissen das mehr als 40% der Bevölkerung unter der absoluten Armutsgrenze leben. Diebstähle und gewalttätige Überfälle kommen trotzdem selten vor. Doch sollten Wertsachen nicht offen zur Schau getragen werden. Gelegenheit macht Diebe!

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den zum Teil hohen Temperaturen geschützt werden.

Durchfallerkrankungen treten häufig auf. Bei sehr empfindlichen Magen sollte man nur in höherpreisigen Restaurants (die dennoch für europäische Verhältnisse sehr günstig sind) speisen, da hier eher von sauberer Essenszubereitung ausgegangen werden kann als an Straßenständen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist subtropisch-feucht. Niederschläge fallen das gesamte Jahr über, besonders aber während der Monsun-Zeit (April - Oktober)!

Der Sommer ist extrem schwül und regnerisch. Auch können im Spätsommer Zyklone auftreten. Die Temperaturen erreichen insbesondere während des Sommers (März-April) bis zu 40 Grad, manchmal auch höher. Überschwemmungen sind besonders während der Monsun-Zeit die Regel. Im Frühsommer sind starke Gewitter möglich, die Großhagel produzieren können. An der Süd-Ost-Küste ist es auch im Winter angenehm warm, der Sommer sehr schwül und es ist oft bewölkt.

Der Winter gestaltet sich recht sonnig und mild, Temperaturen nahe der 30-Grad-Marke sind nicht ausgeschlossen, aber nicht die Regel. Die Nächte können recht kühl werden (unter 10 Grad)!

Was viele nicht wissen: Bangladesch ist eine Tornado-Region! Saison ist im Frühjahr und es kommt ab und an zu gefährlichen Hagelstürmen und Tornados!


GEFAHREN: schwüle Hitze, Monsun-Regen und die damit verbundenen Überschwemmungen, Zyklone, heftige Gewitter

Respekt[Bearbeiten]

Bangladesch ist kein Land, das Touristen oft besuchen. Deshalb bekommen die Einheimischen sehr selten Europäer zu sehen. Sie sind daher sehr neugierig und teilweise auch aufdringlich. Taucht man als "erkennbarer" Ausländer irgendwo auf, kann man sich sicher sein, dass sich sofort eine kleine Menschentraube um einen herum bildet, vor allem in ländlicheren Gegenden. Selbst in der Bank drängeln sich die Leute am Schalter, um ja alles zu hören, was der Ausländer dort zu erledigten hat. Dem sollte man mit viel Gelassenheit begegnen, schließlich ist hier das Interesse "echt" und nicht nur auf Profit orientiert. Ansonsten sind die Menschen sehr hilfsbereit und höflich.

Da Bangladesch ein muslimisches Land ist, sollte man sich -vor allem als Frau- etwas bedeckter kleiden.

Kommunizieren[Bearbeiten]

In Dhaka sowie in den größeren Städten gibt es immer ein Internetcafe. Sogenannte Call-Shops, von denen man aus in alle Welt telefonieren kann, gibt es in fast jedem größeren Dorf.






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