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Avignon

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Avignon
Lage
Lage von Avignon
Avignon
Avignon
Kurzdaten
Bevölkerung: 89.700
Höhe über NN: 22 m
Koordinaten: 43° 56' 55" N, 4° 48' 21" O 
Website: offizielle Website von Avignon




Avignon ist eine Stadt in der Provence in Südfrankreich am linken Ufer der Rhône. Hauptstadt des Départements Vaucluse und hat etwa 89.000 Einwohner. Teile der Altstadt gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Hintergrund[Bearbeiten]

Von 1309 bis 1423 war die Stadt Papstsitz, daher trägt sie auch den Beinamen „Stadt der Päpste“.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Avignon besitzt einen kleinen Regionalflughafen, der saisonal von Fluggesellschaften aus Großbritannien angeflogen wird. In der Nähe befindet sich außerdem der große Verkehrsflughafen von Marseille und der Flughafen von Nizza. Beide werden auch von deutschen Fluggesellschaften wie AirBerlin und der Lufthansa aus verschiedenen deutschen Städten wie Düsseldorf, München und Berlin angeflogen.

Bahn[Bearbeiten]

Avignon besitzt zwei Bahnhöfe, "Avignon Centre" am Südrand der von der Altstadt, und "Avignon TGV", der etwa 3 km entfernt im Südwesten liegt. Es gibt eine regelmäßige Busverbindung von der Haltestelle "Poste" zum TGV Bahnhof. An keinem der Bahnhöfe gibt es Gepäckschließfächer.

Mit dem TGV ist Avignon vom Pariser Flughafen "Charles-de-Gaulle" ist Avignon direkt in weniger als zwei Stunden zu erreichen. Außerdem gibt es noch andere Verbindungen nach Marseille und Nizza. Wer an das Mittelmeer will, kann auf das vielfältige Angebot an Regionalbahnen zugreifen, die beispielsweise nach Montpellier verkehren.

Einmal am Tag fährt ein Direktzug von Avignon TGV nach Frankfurt/Main und in die Gegenrichtung.

Bus[Bearbeiten]

Der europäische Anbieter Eurolines biete Verbindungen über Lyon nach Avignon an. Von Avignon aus lässt sich wunderbar günstig Bus fahren. Beispielsweise kostet eine Fahrt zum Pont-du-Gard im Regeltarif nur zwei Euro. Auch mit dem Bus kann man über Arles an das Meer.

Auto[Bearbeiten]

Von Deutschland aus kommend, kann man Avignon bequem über die französische A7 erreichen. In Avignon gibt es am Bahnhof auch zahlreiche AUtovermietungen, wie z.B. von EuropCar, Hertz und SIXT.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Es gibt ein gut ausgebautes Busnetz in der Stadt. Busse fahren vom "Gare Routiere" (Busbhanhof) neben dem Bahnhof Avignon Central, oder von der Haltestelle "Poste" gegenüber dem Bahnhof innerhalb der Stadtmauer. Ein Ticket im Stadtgebiet kostet 1,30 Euro, wird vor der Fahrt im Bus entwertet und gilt dann eine Stunde.

Auto[Bearbeiten]

Rings entlang der Stadtmauer gibt es zahlreiche Großparkplätze. Mit den Auto in die Altstadt selber zu fahren sollte man vermeiden, wenn man nicht einen Hotelparkplatz ansteuert. Die Gassen sind extrem schmal und die Verkehrsführung z.T. anspruchsvoll.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Innerhalb der Altstadt läßt sich jeder Ort innerhalb von höchstens 20 Minuten zu Fuß erreichen. In den Gassen sind die Gehwege oft so schmal, daß man in einen Hauseingang treten muß, wenn man ein Auto vorbeilassen will.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Von der bekannten "Brücke von Avignon" (Pont d'Avignon, Pont St. Bénézet) sind zwar seit Jahrhunderten nur 4 von ursprünglich 22 Brückenbögen übriggeblieben, trotzdem ist sie allein aufgrund ihrer Berühmtheit ein "must see". Außerdem hat man einen schönen Blick von der Brücke, und die Informationen (Audio Guide auch auf Deutsch) die man über die Geschichte und Bedeutung der Brücke bekommt, sind interessant.

Keine 200 Meter von der Brücke entfernt steht die gewaltige gotische Masse des Papstpalastes, der im 14. Jahrhundert von den ersten beiden Avinoner Päpsten in nur 25 Jahren erbaut wurde. Aufgrund der wechselhaften Geschichte des Baus ist nur wenig von der Innenausstattung erhalten (sehenswert aber die bemalten Wohnräume der Päpste), aber die Architektur spricht für sich.

Eine Stadtmauer mit zahlreichen Toren umschließt die gesamte Altstadt. Sehenswert, aber bei einer Wanderung entlang der Stadtmauer merkt man, wo ganz Avignon seine Hunde Gassi führt.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Place de l'horlonge, zentraler Platz und Orientierungspunkt. Gesäumt von Cafés und Restaurants, und voller Stühle.

Place de palais, Platz vor dem Papstpalast. Hier starten die Stadtbesichtigungen in einer "Straßeneisenbahn". Großzügig und geräumig.

Schöne und baumbestandene Plätze, wo man Kaffee trinken und der Welt beim Vorbeigehen zuschauen kann, sind v.a. der Place Crillon, der Place des Corps Saints und der Place Saint Didier.

Parks[Bearbeiten]

Großartige Aussicht vom Park Rocher des Doms, der direkt nördlich vom Papstpalast und der Kathedrale Notre-Dame des Doms auf einer Klippe die Stadt überragt.

Ein schöner Ort, um sich niederzulassen und von anstrengenden Besichtigungen auszuruhen ist der Square Agricol Perdiguier gleich hinter dem Office de tourisme. Bänke, Teiche, alte Bäume, ein Café, und ein Wachtmann, der darauf achtet, daß alles seine Ordnung hat.

In den Parks sind keine Hunde erlaubt, und sie werden ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang geschlossen.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Markthalle "Les Halles" am Ostende der Fußgängerzone findet täglich (außer Montag) vom Morgen bis zum frühen Nachmittag (genaue Zeiten erfragen) ein Lebensmittelmarkt statt, Samstags mit Kochshow.

In der Fußgängerzone südöstlich des zentralen Place de l'Horloge befinden sich überwiegend kleine Läden (vor allem Mode) und Restaurants.

Läden mit Second-Hand-Büchern und CDs findet man in der Fußgängerzone vor allem in der Rue des Fourbrisseurs.

Englischsprachige Second-Hand-Bücher gibt es in einem scheinbaren Andenkenladen in der Rue de la Balance, nahe des Papstpalastes, und in der Rue de Carreteterie in der Nähe der Universität.

Die teueren und edleren Läden konzentrieren sich v.a. entlang der Rue St Agricol und im nördlichen Teil der Rue Joseph Vernet.

Auffallend ist die Vielzahl von Süßwarengeschäften. Die Qualität und der Preis der angebotenen Süßwaren ist meistens sehr hoch.

Andenkenläden findet man vor allem am Place du Palais (vor dem Papstpalast), und in der Rue de la Balance. Die angebotenen Andenken sind v.a. Kulinarisches, Seife, und Keramik und Haushaltstextilien in bekannten Provence-Designs.

Montags sind zahlreiche Geschäfte geschlossen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Die französische Küche ist generell nicht günstig. Leckere zu aktzeptablen Preisen versorgt man sich in Bäckereien (Boulangerie), Konditoreien (Patisserie), und Fleischereien (Boucherie), sowie in der Markhalle "Les Halles".

Günstiger, aber geringe Auswahl in den kleinen Lebensmittelläden. Der Carrefour-Supermarkt in der Rue de la Republique hat Montag bis Samstag bis 22 Uhr geöffnet. Abends oft lange Schlangen an den Kassen.

Mittel[Bearbeiten]

Tapalocas in der Rue Galante. Warme und kalte, herzhafte und süße Tapas für je 3 Euro. Platten und Kombinangebote.

Generell vergleichsweise günstig die Mittagsmenüs und Tagesgerichte ("Plat du Jour").

Gehoben[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Camping[Bearbeiten]

  • Saint Bénézet (municipal).  edit
  • Bagatelle, [1].  edit
  • Les Deux Rône.  edit
  • Le Grand Bois.  edit
  • Parc des Libertés.  edit

Günstig[Bearbeiten]

Hotel Cardabella, (Achtung, Website nicht ganz up to date) 100 rue Joseph Vernet. EZ Nebensaison 40 Euro die Nacht plus ein paar Cent Steuern. Frühstück 5 Euro. Gut: Freundlich, sauber, zentral, Dusche auf dem Zimmer. Schlecht: Am Wochenende bis spät in die Nacht sehr laut in den Zimmern zur Straße (Ohrstöpsel werden gestellt), etwas abgewohnt, Klo auf dem Gang, man spricht kaum Englisch.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Im Office de tourisme spricht man Deutsch und Englisch.

Weiter geht's[Bearbeiten]

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