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Ansbach

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Ansbach
Die Skulptur Anscavallo von  Jürgen Goertz auf dem Ansbacher Schloßplatz
Lage
Lage von Ansbach
Ansbach
Ansbach
Kurzdaten
Bevölkerung: 39.684 (2012)
Fläche: 99,92 km²
Höhe über NN: 405 m
Koordinaten: 49° 18' 2" N, 10° 34' 18" O 
Vorwahlnummer: 0981
Postleitzahl: 91522
Website: offizielle Webseite von Ansbach




Ansbach ist die Regierungshauptstadt von Mittelfranken und ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg Ansbach, kann eine über 1250jährige, bewegte und wechselvolle Geschichte vorweisen. Die Stadt, die heute 40.000 Einwohner zählt, liegt an der historischen Burgenstraßen und grenzt an den waldreichen Naturpark Frankenhöhe.

Hintergrund[Bearbeiten]

Im 7. oder 8. Jahrhundert ließ sich der Franke Onold hier nieder. Das war der Grund, weshalb das entstehende Gemeinwesen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts den Namen "Onolzbach" führte. Eigentliche Keimzelle der Stadt war das von dem fränkischen Edelfreien Gumbert um 748 gegründete Benediktinerkloster. 1221 erwarben die zollerischen Burggrafen von Nürnberg die Rechte an Stadt und Stift. 1456 erhoben die Hohenzollern Ansbach zur Residenz des Markgraftums. Unter Kurfürst Albrecht Achilles (1440 bis 1486) erlebte Ansbach eine Blütezeit. Markgraf Georg der Fromme führte 1528 die Reformation in Stadt und Land ein. Sein Sohn, Markgraf Georg Friedrich (1557 bis 1603), ließ bedeutende Renaissancebauten errichten. Obwohl der Dreißigjährige Krieg der Stadt Wunden schlug, blieb ihr die totale Zerstörung erspart. Im galanten 18. Jahrhundert bauten die Hohenzollern die Stadt dann zur barocken Residenz aus. 1791 dankte Alexander, der letzte Ansbacher Markgraf, ab und ging nach England. Die Markgrafschaft und die Stadt fielen durch Erbfolge an die preußischen Vettern. 1806 traten die Preußen Stadt und Fürstentum auf Veranlassung Napoleons an Bayern ab.

Anreise[Bearbeiten]

  • Ansbach liegt an der Bundesautobahn 6. Die Bundesstraße 13 und die Bundesstraße 14 durchqueren die Stadt.
  • Die Stadt bietet Besuchern mit Wohnmobilen einen kostenfreien Stellplatz in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt beim Freizeitbad "Aquella". Adresse: Am Stadion 2. Mit der Buslinie 756 gelangen Besucher von der Bushaltestelle "Aquella" ins Zentrum.

Mobilität[Bearbeiten]

Folgende Linien werden von der Ansbacher Bäder und Verkehr GmbH befahren:

  • Linie 736: (Ansbach Schloßplatz –) Ansbach Bahnhof – Bandelstraße – Winterschneidbach – Wolfartswinden – Brodswinden, Kirche
  • Linie 751: Ansbach Bahnhof – Schloßplatz – Oberreichenbach – Schloßplatz – Ansbach Bahnhof
  • Linie 752: Schloßplatz – Ansbach Bahnhof – Welserstraße – Schloßplatz – Bahnhof – Brücken-Center / Schulzentrum Nord – Krankenhaus – Schloßplatz – Ansbach Bahnhof
  • Linie 753: Ansbach Bahnhof – Meinhardswinden – Schloßplatz – Bahnhof – Hennenbach – Schloßplatz – Bahnhof
  • Linie 755: Schloßplatz – Ansbach Bahnhof – Eyb – (Külbingen – Vestenberg – Külbingen –) Untereichenbach – Bahnhof – Schloßplatz
  • Linie 756: Ansbach Bahnhof – Schloßplatz – Bocksberg – Schalkhausen – Bahnhof – Schloßplatz – Waldfriedhof – Bahnhof – Schloßplatz
  • Linie 759: Schloßplatz – Meinhardswinden – Dautenwinden – Schloßplatz
  • Linie 762: Ansbach Bahnhof – Welserstraße – Brodswinden, Kirche – Winterschneidbach – Bahnhof – Schloßplatz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Durch ihren Reichtum an kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten und Schätzen nimmt Ansbach unter den Städten Frankens eine besondere Stellung ein. Ihre beeindruckenden und vielgestaltigen Baudenkmäler, wie die Hofkanzlei, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, die Residenz und die prächtige Orangerie mit Hofgarten, verdankt die Stadt ihren kunstsinnigen Landesherren. Eine Vielzahl von Adels und Bürgerhäusern, die Geschlossenheit des Stadtbildes und die Qualität der markgräflichen Prunkräume in der Residenz brachten Ansbach das Prädikat "Stadt des Fränkischen Rokoko" ein.

  • Residenz der Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach mit einer großen Sammlung von Fayencen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur. Sehenswert sind das Deckenfresko im Festsaal, die Gemäldegalerie des Rokoko, Gemälde aus der ehemaligen markgräflichen Galerie und eine Sammlung Meißner Porzellan im Spiegelkabinett.
  • Orangerie und Hofgarten, zwischen 1723 und 1750 als Barockgarten gestaltet. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wieder aufgebaut. Kräutergarten mit vielen Heilpflanzen sowie Citrushaus zur Überwinterung der Kübelpflanzen.
  • Ludwigskirche,
  • Die St.-Gumbertus-Kirche samt markgräflichen Gebäuden sowie die St.-Johannis-Kirche, beide aus dem 15. Jahrhundert

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Theater Ansbach ist eines der jüngsten Stadttheater Deutschlands. Es gehört zu einer seit über 90 Jahren in Ansbach bestehenden Kulturgenossenschaft und präsentiert neben Schauspiel auch Konzerte und Kino. Ein junges, engagiertes Ensemble belebt die Szene außerordentlich erfolgreich und bereichert das kulturelle Angebot.Darüber hinaus bietet Ansbach dank engagierter Veranstalter ein anspruchsvolles Angebot an Konzerten, Kleinkunstveranstaltungen, Kirchenmusik und Volks und Unterhaltungsmusik. Als Tagungs und Kongreßzentrum von überregionaler Bedeutung hat sich die Stadt einen ausgezeichneten Ruf erworben. Durch den Umbau des Onoldiasaales in ein modernes Tagungszentrum mit verschiedenen Veranstaltungsräumen wird der Tagungstourismus weiter ausStrukturell ist Ansbach auch heute noch eine Verwaltungs , Schul , Garnisons und Kulturstadt.Ansbachs Veranstaltungskalender ist einmalig in seiner Art und Vielfalt. Herausragende Ereignisse im festlichen Geschehen der Stadt sind die jährlich stattfindenden Rokokofestspiele und die "Bachwoche Ansbach".

  • Die "Bachwoche Ansbach", ein musikalisches Ereignis von internationaler Bedeutung, nimmt im Turnus von zwei Jahren einen herausragenden Platz im Ansbacher Kulturgeschehen ein. Für die Aufführungen werden Dirigenten, Vokalisten, Instrumentalisten und Ensembles von Weltrang verpflichtet.
  • Auch die im zweijährigen Turnus stattfindenden „Kaspar-Hauser-Festspiele“, die das Leben des geheimnisvollen Findlings nuancenreich beleuchten, erfreuen sich stets wachsenden Publikumszuspruches.
  • Ansbach kann mit einer Fülle attraktiver Sportanlagen aufwarten, die allen Besuchern offen stehen: Ein großräumiges beheiztes Freibad, ein abwechslungsreiches Erlebnisbad, ein modernes Reiterzentrum, zwei Golfplätze, eine Minigolfanlage, mehrere Tennisanlagen. Die Gewässer in der Umgebung lassen das Herz jedes Anglers höher schlagen. Den Naturfreunden und Erholungssuchenden stehen zahlreiche Wander und Radwege sowie Nordic-Walking-Strecken und Mountain-Bike-Routen zur Verfügung, die durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, Feldern und Wäldern führen. Außerdem liegt das Fränkische Seenland mit seinen ausgedehnten und vielfältigen Wasserflächen und Sportmöglichkeiten „direkt vor der Tür“.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Brücken-Center, Residenzstraße 2-6, 0981-48823-11 (fax: 0981-48823-20), [1]. Montag bis Samstag 9.30 - 20.00 Uhr.  edit

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • La Corona Restaurant, Joh.-Seb.-Bach-Platz 20, 0981 9090130 (), [2]. Donnerstag bis Samstag 18.00 bis 22.00 Uhr.  edit
  • Gasthaus Kronacher, Kronacherstraße 1, 0981/ 9 77 78 90 (), [3]. Di: 17.30 - 22.00 Uhr, Mi - So: 11.30 - 14.00 Uhr, 17.30 - 22.00 Uhr.  edit

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Best Western Hotel am Drechselsgarten, Am Drechselsgarten 1, 49 (0) 981-89020 (fax: 49 (0) 981-8902605), [4].  edit

Weiter geht's[Bearbeiten]