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Hamburg/Altona

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Altona ist ein Bezirk und ein Stadtteil von Hamburg und liegt im Westen der Stadt. Altona gehört mit seinen 78,3 km² Fläche zu den kleineren Bezirken. Altona gehörte einst zu Dänemark und war dessen zweit größte Stadt.

Stadtteile[Bearbeiten]

Der Bezirk Altona hat 14 Stadtteile:

  • Sternschanze – das neue Szeneviertel.
  • Altona-Altstadt
  • Altona-Nord
  • Ottensen – ist ein altes Industrieviertel mit herrschaftlicher Atmosphäre das sich vom kleingewerblichen Dorf zum Industriestandort entwickelt hatte. Inzwischen ist Ottensen ein schicker Bürostandort, ein begehrtes Altbauquartier und soziales Pionierfeld. Wie in anderen Szene-Vierteln ist es die Vielfalt und der Widerspruch was beliebt und begehrt macht.
  • Othmarschen
  • Bahrenfeld
  • Groß Flottbek
  • Blankenese - mit dem Treppenviertel. Hier kann man sehr schöne Wohnhäuser des Geldadels bewundern. Eine Fähre bringt einen für 4,60 € (nicht im HVV Ticket enthalten) zum Sperrwerk Neuenfelde und nach Cranz.
  • Iserbrook
  • Lurup
  • Nienstedten
  • Osdorf − mit dem Botanische Garten in der Gemarkung Klein Flottbek.
  • Sülldorf
  • Rissen

Anreise[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Altona verfügt über Hamburgs zweit größten Fernbahnhof, dem Bahnhof-Altona. Von hier aus gelangt man mit Bussen und 5 S-Bahn-Linien (S1, S11, S2, S3 und S31) in weite Teile Hamburgs. Der Bahnhof verfügt über Deutschlands einzigem Autoverladebahnhof. Von hier aus fahren die Züge auf die Insel Sylt. Weitere S-Bahnlinie, die durch Altona fahren aber nicht am Fernbahnhof hält ist die S21.

Auto[Bearbeiten]

Am besten erreicht man den Bezirk über die A7 (Elbtunnel) von den Autobahnabfahrten "Othmarschen", "Bahrenfeld" und "Stellingen" im Westen der Stadt.

Flugzeug[Bearbeiten]

Vom Hamburg-Airport verkehrt die S-Bahn Linie 1 direkt bis nach Altona. Die Fahrtdauer beträgt rund 35 Minuten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • St.Pauli Kirche
  • St.Petri Kirche

Bauwerke[Bearbeiten]

Da Hamburg von jeher eine reine Handelsstadt ist, wird man auch hier in Altona keine Burgen, Schlösser und Paläste finden. Lediglich das Rathaus macht den Eindruck ein kleines Palastes (s. Bauwerke). Dafür wartet Altona mit vielen anderen schönen und interessanten Sehenswürdigkeiten auf!

  • Fischauktionshalle am Elbufer
  • Altonaer Rathaus
  • Fabrik in Ottensen
  • Zeisehallen in Ottensen
  • Treppenviertel in Blankenese - Anfahrt vom S-Bahnhof Blankenese mit Schnellbus 48 „Bergziege“, kostet einen Schnellbusaufschlag von 1,80 €.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg, +49 (0)40 / 42811-3582 (, fax: +49 (0)40/ 42811-1913), [1]. Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstags bis 21 Uhr, Montags geschlossen. Als eines der größten deutschen Regionalmuseen präsentiert das Altonaer Museum die Kunst- und Kulturgeschichte Norddeutschlands. Zu den Sammlungen gehören u.a. Galionsfiguren, historisches Spielzeug, eine Apotheke von 1736, originale Bauernstuben. Außerdem erwarten Sie die Gaststätte Vierländer Kate und ein Spielwarenladen. Eintritt: 6,- €, ermäßigt: 4,- €.  edit
  • Museumshafen Oevelgönne e.V., Anleger Neumühlen, 22763 Hamburg, +49 (0)40 / 41912761 (, fax: +49 (0)40/ 41912762), [2]. Die Museumsschiffe können vom Anleger aus jederzeit besichtigt werden. Innenbesichtigungen und Führungen nach Vereinbarung. Das Feuerschiff „Elbe 3“ ist mittwochs von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr und samstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für Besichtigungen geöffnet. Der Museumshafen Oevelgönne ist eine 1976 gegründete gemeinnützige und private Vereinigung, die sich zur Aufgabe gemacht hat ehemalige Berufsschiffe zu restaurieren und in Fahrt zu halten. Diese stammen überwiegend aus dem Zeitabschnitt zwischen 1880 und 1960 und waren ausnahmslos für die norddeutsche Region und den Hamburger Hafen in Hinblick auf Versorgung, Infrastruktur und Dienstleistungen bedeutsam. Zu sehen: unter Anderem das älteste seegängige Feuerschiff der Welt, Dampfschlepper, Kutter, Ewer, Tjalken, Kräne, historische Dienstfahrzeuge von Polizei und Zoll, ein Eisbrecher und ein Museumscafé auf einer alten Hafenfähre. Eintritt frei, „Elbe 3“: 2€, ermäßigt: 1€.  edit

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Palmaille
  • Elbchaussee
  • Ottensener Hauptstraße (s. "Einkaufen")
  • Platz der Republik

Parks[Bearbeiten]

Eine Besonderheit Hamburgs sind die historischen Elbparks im Bezirksgebiet von Altona. Die Anlagen wurden meist zunächst als Privatparks von wohlhabenden Kaufleuten im 19. Jahrhundert angelegt. Viele sind im Stil englischer Landschaftsparks gehalten. Der größte und bekannteste ist der Jenischpark, der bereits Ende des 17. Jahrhunderts aus Mitteln des Kaufmanns Caspar Voght geschaffen wurde. Aber auch zahlreiche Weitere lassen sich bei einem Spaziergang entlang der Elbe entdecken.

Eine Auswahl der Elbeparks:

Botanischer Garten der Universität Hamburg (Loki-Schmidt-Garten) in Klein Flottbek. – Der Botanische Garten vermittelt in geographisch und thematisch gegliederten Bereichen Eindrücke von Pflanzen aus aller Welt. Wechselnde Ausstellungen im Museum, dem Loki Schmidt-Haus, beschreiben Nutzpflanzen und Naturprodukte.
Geöffnet: März - Oktober: Di. - Sa. von 13 – 17 Uhr, Sonn- & Feiertage 10 – 17 Uhr, Nov. bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Schaugewächshäuser befinden sich in Planten un Blomen beim Bahnhof Dammtor.
Das Biozentrum Klein Flottbek liegt an der S-Bahnstation Klein Flottbek/Botanischer Garten (S1/S11).

Der Altonaer Volkspark gehört nicht in diese Reihe. Die in Bahrenfeld liegende Anlage wurde erst in der Zeit der Weimarer Republik von dem Altonaer Gartenamtsleiter Ferdinand Tutenberg angelegt. Zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Altona noch eine selbstständige Stadt und wies eine besonders hohe Bevölkerungsdichte auf. Ein weit über die Landesgrenzen bekanntes Highlight ist der Dahliengarten im Nordwesten des Parks. Hierbei handelt es sich um den ältesten noch bestehenden Dahliengarten Europas mit zahlreichen Raritäten der Dahlienwelt. Im Spätsommer erblüht hier ein Meer aus Dahlien.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Bahrenfelder Trabrennbahn
  • Adolf-Jäger-Kampfbahn von Altona 93 (ältestes, noch bespieltes Fußballstadion der ersten 4 Ligen Deutschlands!)

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Altonaer Fischmarkt
  • Grillen am Neumühlener Elbstrand

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Ottensener Hauptstraße westlich des Altonaer Bahnhofs
    • Mercado – Einkaufszentrum mit Marktständen
  • Große Bergstraße östlich des Altonaer Bahnhofs mit abgerissenem Einkaufszentrum

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Wehmanns Bistro, Elbchaussee 130, 22763 Hamburg. Tel : (+49)40/880 10 11; Bistro | Vinothek

Gehoben[Bearbeiten]

  • Jacobs Restaurant, Elbchaussee 401 (im Hotel Louis C. Jacob), 040/82255407, [3]. Mi - So 12.30 - 14.00 und 19.00 - 21.30 Uhr. 82 € bis 164 €.  edit http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Thomas Martin, Französische Küche
  • Landhaus Scherrer, Elbchaussee 130, 040/883070030, [4]. Mo - Sa 12:00 - 15:00 und 18:30 - 22:30 Uhr.  edit http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Heinz O. Wehmann, Französisch, Kreativ, Modern, Regional Deutsche Küche

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Insbeth, Bar/Kneipe
  • Bistro Ö1, Hohenzollernring 1, 22763 Hamburg. Tel : (+49)40/880 13 25; Bistro | Bar | Terrasse | Wintergarten für Raucher

Mittel[Bearbeiten]

  • Die Fabrik in Ottensen ist das Symbol der Umnutzung von stillgelegten Industriebauten.

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Die Altonaer sind keine typischen Hanseaten. Das mag daran liegen, das Altona ein äusserst multikulturelles und alternatives Völkchen ist. Zudem leben hier viel junge Leute, Künstler und Studenten. Gerade im Schanzenviertel geht es sehr locker ab. Da mit anderen in Kontakt zukommen dürfte weniger schwer sein, als in anderen Teilen Hamburgs.



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