Altenburg
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| Altenburg | |
| Lage | |
| Kurzdaten | |
| Bevölkerung: | 37.236 |
| Fläche: | 45,60 km² |
| Höhe über NN: | 227 m ü. NN |
| Koordinaten: | 50° 59' 6" N, 12° 25' 0" O |
| Vorwahlnummer: | 03447 |
| Postleitzahl: | 04600 |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) |
| Sommerzeit: | UTC+2 (MEZ+1) |
| Website: | offizielle Website von Altenburg |
| Im Notfall | |
| Polizei: | 110 |
| Feuerwehr: | 112 |
Die als Skatstadt bekannte, ehemalige Residenzstadt Altenburg, liegt im Osten Thüringens, 38 km südlich von Leipzig. Sie hat heute 38.000 Einwohner.
Altenburg scheint schon zu Ende des 10. Jhs. bestanden zu haben und damals an das Bistum Naumburg gekommen zu sein. Im 12. Jh. gehörte es jedoch unmittelbar zum Reich und erwarb die Rechte einer Reichsstadt. Auf der dortigen Burg hatte ein Burggraf seinen Sitz. Otto IV. hielt daselbst 1209 einen Reichstag ab. Kaiser Friedrich II. verpfändete Altenburg an Albrecht den Entarteten von Meißen, König Adolf 1292 an Böhmen, dessen König Johann als Reichsvikar 1311 Altenburg wieder an Meißen als Pfand überließ. Nach dem Aussterben der Burggrafen von Altenburg erneute Kaiser Ludwig 1329 die Verpfändung, und somit ging Altenburg seiner Reichsfreiheit verlustig und blieb bei Meißen. Durch die Hussiten wurde Altenburg 1430 niedergebrannt. Im Jahre 1445 kam es an Kursachsen. Die Reformation wurde ohne Schwierigkeit in Altenburg eingeführt. Von 1603 bis 1672 war Altenburg Residenz der sogenannten Altenburger Linie des ernestinischen Hauses. 1826 wurde die Stadt wieder Residenz durch den Umzug des Herzogs Friedrich von Hildburghausen. Von 1920 bis 1952 gehörte sie zum Land Thüringen und bis 1990 zum Bezirk Leipzig. Seitdem zählt Altenburg wieder zu Thüringen und ist seit 1994 Kreisstadt des Landkreises Altenburger Land.
[bearbeiten] Anreise
Mit dem Auto ist Altenburg aus Osten und Westen über die Anschlussstelle Meerane der A 4 (
62) erreichbar. Von dort sind es 21 km über die B 93 in die Stadt. Aus Richtung Westen kann man auch optional an der Abfahrt Ronneburg (
60) die Autobahn verlassen und die B 7 (22 km) über Schmölln benutzen.
Seit Juni 2005 bietet die private Vogtlandbahn erstmals seit 2001 wieder eine Fernverbindung von Berlin nach Plauen an. Damit ist auch Altenburg wieder, wenn auch nur mit einem täglichen Zugpaar, an das Fernverkehrsnetz angeschlossen. Mittlerweile verkehrt der Zug sogar bis Hof. Ankunft in Altenburg ist täglich 19:59 aus Berlin-Lichtenberg.
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Auf einem mächtigen, senkrecht abstürzenden Porphyrfelsen außerhalb des Stadtkerns liegt das weithin sichtbare Schloss, in seinen Grundmauern wohl noch ein Baudenkmal des 10. und 13. Jhs., aber im 18. Jh. durch beträchtlichen Anbau vergrößert. Der eine Flügel desselben wurde 1865 ein Raub der Flammen; ein zweiter großer Brand legte 1868 einen Teil des Schlosses in Asche. Die Schlosskirche war von 1413 bis 1533 ein Stift regulierter Chorherren. Unter den übrigen Baulichkeiten der Stadt verdienen Erwähnung die St. Bartholomäikirche (1089 gegründet) und die sogen. Roten Spitzen, in denen Sammlungen mittelalterlicher Holzschnittkunst gezeigt werden.
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Einkaufen
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Weiter geht's
- Schmölln (13 km südwestlich, B 7) - Stadt der Knopffabrikation.
- Borna (16 km nördlich, B 93) - Zentrum des Neuseenlandes, welches aus gefluteten Tagebauen besteht
[bearbeiten] Weblinks
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