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Aachen
Aachen ist eine Stadt im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. [Bearbeiten] HintergrundAachen liegt im Westen von Deutschland, direkt an der Grenze zu den Niederlanden und Belgien. Die Stadt hat ca. 259.000 Einwohner, mit ca. 40.000 Studenten außerdem einen hohen Studentenanteil. In Aachen verbinden sich Tradition und Fortschritt: zum einen die Geschichte der Stadt, die herausragend vom Aachener Dom repräsentiert wird, und zum anderen die Wissenschaft und Forschung an der RWTH Aachen. Es werden viele Veranstaltungen angeboten, z.B. im September ein Kunsthandwerkermarkt, im Winter ein sehr beliebter Weihnachtsmarkt. Dies alles führt zu einer hohen Lebensqualität der Stadt. Die sieben Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken:
[Bearbeiten] AnreiseAachen ist bequem und schnell mit allen Verkehrsmitteln, bis auf den Schiffsverkehr, zu erreichen. [Bearbeiten] FlugzeugGroße Flughäfen in der Nähe Maastricht-Aachen-Airport (MST), Köln-Bonn (CGN) und Düsseldorf (DUS). Kleine Flughafen in der Umgebung sind Lüttich und Eindhoven. [Bearbeiten] BahnAachen liegt auf der Thalys-Strecke von Köln über Lüttich und Brüssel nach Paris sowie auf der ICE-Strecke von Frankfurt über Köln nach Brüssel. Außerdem verkehren halbstündlich oder stündlich Züge von Köln sowie Düsseldorf/Mönchengladbach nach Aachen. Alle Züge halten in Aachen Hauptbahnhof. Der Bahnhof Aachen Rothe Erde wird von Regionalzügen aus und in Richtung Köln angefahren, die Bahnhöfe Aachen Schanz und Aachen West von den Zügen aus/in Richtung Mönchengladbach und Heerlen (Niederlande).
[Bearbeiten] BusDas Liniennetz der ASEAG besteht aus 62 Linien, die auf einer Länge von über 1.100 Kilometern fast 2.000 Haltestellen verbinden. Auch die Nachbarorte und -städte in Belgien (Eynatten, Eupen, Kelmis) und den Niederlanden (Vaals, Kerkrade, Maastricht, Heerlen) können mit dem Bus erreicht werden. [Bearbeiten] AutoVon Köln über die A4, von Düsseldorf über die A44 (jeweils knapp eine Stunde) und von den Niederlanden und Belgien aus ist Aachen sehr gut an das europäische Autobahnnetz angeschlossen. Auf der A4 zwischen Köln und Aachen kommt es infolge der vielen Baustellen und teils nur 2-spurigen Streckenabschnitte häufig zu kleineren Staus oder zu zähfließendem Verkehr. [Bearbeiten] MobilitätAachen hat viele Fußgängerzonen im Stadtinneren. Abgesehen vom Bushof sind weitere zentrale Haltestellen am Ponttor, am Elisenbrunnen sowie am Hansemannplatz zu finden. Straßenbahnen sind seit 1974 vollständig durch Busse ersetzt worden. Dafür wurde aber von der euregiobahn zahlreiche Vorortbahnstrecken reaktiviert, die am Hauptbahnhof zusammentreffen. In den grenzüberschreitenden Zügen und Bussen die von den Niederlanden kommen, finden stichprobenartig Zollkontrollen statt. Alle Verkehrsmittel können zu einheitlichen Tarifen des Aachener Verkehrsverbundes benutzt werden. Daneben gibt es noch das euregio-Ticket, dass zusätzlich auch auf einigen Bahn- und Buslinien in den Niederlanden gilt. Mit dem neuen Tarif region3tarif kann man mit einer Busticket von Aachen nach und in Belgien fahren. Das Ticket kann direkt in Aachen im Bus erworben werden. Zur grenzüberschreitenden Mobilität in der Euregio kann man sich im Detail auf einer speziellen u.a. von der EU unterstützten Webseite mehrsprachig informieren. [Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten] Kirchen
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[Bearbeiten] BauwerkeMittelalterliche Stadtbefestigung: [Bearbeiten] Denkmäler
[Bearbeiten] MuseenDie Info-Seite der Museen in Aachen.
[Bearbeiten] Galerien[Bearbeiten] Straßen und Plätze
[Bearbeiten] Parks
[Bearbeiten] VerschiedenesEines der wenigen deutschen Dreiländerecks außerhalb eines Gewässers, auf dem Vaalserberg, ab Aachen fußläufig erreichbar, ab Vaals mit dem PKW (gebührenpflichtiger Parkplatz), mit einem Freizeitpark und dem Wilhelminenturm auf niederländischer Seite. Dort ist auch der "höchste Punkt der Niederlande" markiert. Auf belgischer Seite steht der Tour Baudoin. [Bearbeiten] Sagenhaftes AachenIn Aachen ist es wie an vielen Orten, die Menschen nehmen sich etwas vor, beginnen und haben auf einmal zu wenig Geld um die Angelegenheit zu Ende zu bringen. So auch vor vielen Jahren beim Bau des Münsters und dem Dom. Die Arbeit war begonnen, das Geld war alle und fehlte um das herrliche Werk zu vollenden. Die Stadtväter zerbrachen sich die Köpfe, wie sie an Geld für den Weiterbau kommen sollten. Da meldete sich der Teufel bei ihnen und versprach ihnen zu helfen. Als Bedingung fragte er sich nach Fertigstellung des Gotteshauses die Seele desjenigen der als erster den Raum betritt. In ihrer Not stimmten die Stadtväter dem Handel zu und in kürzester Zeit war das Gotteshaus fertig. Nun war Guter Rat teuer. Der Teufel wartete im Dom auf die erste Seele. Es war niemand da, der sich opferte. Da fiel es einem pfiffigen Bürger ein, einen gefangenen Wolf in den Dom hineinzujagen. Der Teufel, blind vor Gier, stürzte sich sofort auf ihn, entriss ihm die Seele und erkannte, dass er betrogen war. Er warf beim Verlassen des Doms die Seele des Wolfs vor die Füße der versammelten Aachener. Dann schlug er mit aller Wucht die Tür hinter sich zu. Hierbei hatte er jedoch Pech und verfing sich mit dem Daumen im Türgriff. Darauf verschwand der Teufel. Seinen Daumen kann man noch immer, inzwischen eisenhart geworden, im Türgriff fühlen. Auch der Wolf und die Seele sind noch im Dom. Die Aachener haben sie an der sogenannten Wolfstür aufbewahrt. Nachdem die Aachener dem Teufel übel mitgespielt hatten, sann der "Pferdefuß" auf Rache und beschloss, die Stadt mitsamt ihren Bewohnern und dem Dom, den er ja finanziert hatte, einfach zuzuschütten. Mit einem riesigen Sandsack auf dem Rücken machte er sich voller Groll von der Nordsee auf den Weg in die Kaiserstadt. Kurz vor Aachen, in der "Soers", schwanden ihm jedoch unter der schweren Last die Kräfte und er musste eine Pause einlegen. Ein altes "Öcher"-Marktweib, das er erschöpft fragte, wie weit es noch bis Aachen sei, war glücklicherweise nicht "auf den Mund gefallen". Sie hatte den üblen Gesellen gleich an seinem Pferdehuf erkannte, zeigte ihm mit Unschuldsmiene ihre zerschlissenen Schuhe und stöhnte in ihrem besten Hochdeutsch: "Glauben sie wirklich, dieses elende Nest noch bei Tageslicht zu erreichen? Sehen Sie sich mal meine Sohlen an. Seit etlichen Tagen bin ich schon unterwegs." Da hatte der Teufel die Nase voll und schmiss voller Wut den Sack vom Rücken, der sofort in drei Haufen aufplatzte. Der größere Haufen wurde nach dieser Frau, weil sie so "lous" war - einem Wort aus der Aachener Mundart mit der Bedeutung wie heute vielleicht "cool" - Lousberg genannt. Die anderen beiden sind heute der Salvatorberg, auf ihm wurde eine kleine Kirche errichtet, und der Wingertsberg. Das einst kahle Sandmassiv des Lousbergs wurde Ende des 18.Jahrhunderts von Aachenern liebevoll bewaldet. Es ist die älteste Parkanlage in Europa, die von Bürgern angelegt wurde. Seit dieser Zeit ist der Lousberg ein beliebtes Ausflugsziel der "Öcher" und romantischer Treffpunkt für Liebespaare. Besonders schön ist es vom Lousberg auf dem Drehturm Belvedere bei Kaffee und Kuchen die Aussicht zu genießen. [Bearbeiten] AktivitätenPostwagen, Krämerstr.2. AachenSeptemberSpecial edit [Bearbeiten] Sport
[Bearbeiten] Kino[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] KücheAachen ist für seine regionale Spezialität, die Printen, bekannt (online-Printenfibel). Diese sind in diversen Bäckereien über das ganze Jahr erhältlich. Für Schleckermäuler ist außerdem ein Besuch im Fabrikverkauf der Firmen Lindt und Lambertz interessant. [Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] NachtlebenAachen soll die höchste Anzahl Kneipen pro Einwohner in Europa haben. Als die "Partystraße" kann die Pontstraße im Studentenviertel bezeichnet werden, die jeden Abend auflebt. Auch auf dem Marktplatz am Rathaus, im sogenannten Hof, dem Fischmarkt oder Kapuziner-Karree finden sich viele Cafes, Restaurants, Eisdielen und Kneipen mit Außengastronomie. An warmen Abenden strahlt die Innenstadt eine mediterane Stimmung mit tausenden Besuchern aus. Da Aachen universitär geprägt ist, sind auffallend viele junge Leute unterwegs mit entsprechend vielen Angeboten für diese Altersgruppe und das nicht nur am Wochenende. Aber auch viele ältere Besucher geniessen dann die gastronomischen Angebote. Außerdem gibt es zahlreiche Discotheken, die am Wochenende und einige auch werktags ihre Pforten öffnen. Die meistbesuchten sind B9 [18] am Bushof und Starfish [19]. An vielen Stellen, insbesonders in der Pontstraße gibt es günstig Cocktails, da sehr viele Bars eine Happy Hour haben. Bei einigen dauert diese "Stunde" den ganzen Tag, so dass man gute Cocktails oftmals für etwa vier Euro bekommt. Es gibt auf der Pontstraße auch mehrere Cocktail2go-Stände mit Cocktails für 3-3,50 €. [Bearbeiten] Günstig[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] GehobenClub "Abendrot" in der Pontstraße 135 [Bearbeiten] Unterkunft[Bearbeiten] Camping
[Bearbeiten] Jugendherberge
[Bearbeiten] Hotels/Pensionen[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Bildung
[Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] SicherheitIm Vergleich zu anderen Städten in Deutschland mit der gleichen Einwohnerzahl (ca. 260000) ist Aachen ziemlich sicher. Eher unsicher ist der Bereich um Kaiserplatz und Kugelbrunnen, insbesondere nachts. [Bearbeiten] Gesund bleiben
[Bearbeiten] Klarkommen[Bearbeiten] GottesdiensteÜbersichtskarte der Aachener Innenstadtkirchen (kath. & evang.)
Freie evangelische Kirchen in Aachen
[Bearbeiten] KommunizierenDurch Freifunk Aachen wird ein frei nutzbares, flächendeckendes WLAN mit Internetzugang aufgebaut, wie es in anderen Städten auch der Fall ist. [Bearbeiten] Weiter geht's
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