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Äthiopien

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Afrika : Ostafrika : Äthiopien
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Lage
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Flagge
Et-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Addis Abeba
Staatsform: Parlamentarische Bundesrepublik
Währung: 1 Birr (Br) = €0,04
€1 = 23 Birr (03-2012)
Fläche: 1,13 Mio km²
Bevölkerung: 67,9 Mio
Sprachen: Amharisch,Arabisch, Tigrinya, Oromiffa, Guaragigna, Somali
Religionen: Muslime 45 % bis 50 %, Äthiopisch-orthodoxe Christen 35 % bis 40 %, Animisten 12 %, andere 3 % bis 8 %
Telefonvorwahl: +251
Internet TLD: .et
Zeitzone: UTC+3 (MEZ+2h)


Karte von Äthiopien

Äthiopien (auch Abessinien) liegt in Ostafrika bzw. Nordafrika, also im Nord-Osten Afrikas. Angrenzende Länder sind Eritrea, Dschibuti, Somalia, Kenia, Südsudan und Sudan.

Inhaltsverzeichnis

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Nationalparks:

Kulturelle Stätten:

Hintergrund[Bearbeiten]

Wer Äthiopien bereist sollte sich im Klaren sein, dass Äthiopien zu den 15 ärmsten Ländern der Welt gehört. Äthiopien nimmt auf dem Human Development Index aktuell (Stand 2011) den Platz 174 (von insgesamt 187 Ländern, für die Informationen vorliegen) ein. Äthiopien hat u.a. folgende Hauptprobleme:

Politisch instabil -> Opposition hatte zwar 2005 deutlich an Sitzen gewonnen, jedoch blieb der amtierende Ministerpräsident an der Macht. Proteste wurden im Mai und November 2005 blutig niedergeschlagen.

Außenpolitik -> Kriegerische Auseinandersetzung vort allem mit Eritrea (2005/06 massive Truppenverschiebungen und drohende Kriegsgefahr).

Militär -> In Addis Abeba sind sehr viele Soldaten stationiert, die überall sichtbar mit Waffen patroullieren. Für aus dem westlichen Ausland (Ein-)Reisende kann es sehr befremdlich wirken, dass man mit vorgehaltener Kalaschnikow zum Weitergehen/Weiterfahren aufgefordert wird. Des Weiteren sind in abgelegeneren Gebieten viele ehemalige Kriegsveteranen als Rebellen aktiv, die das Land schädigen. (WIlderei, Überfälle auf Busse).

Hungersnot -> Auch ist Äthiopien immer wieder von Dürren und daraus resultierenden Hungersnöten betroffen. Andererseits gibt es auch Regionen mit Lebensmittelüberschüssen. Diese werden auf Grund der mangelhaften Infrastruktur jedoch nicht in die vom Hunger betroffenen Regionen transportiert.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Unter anderem fliegen Ethiopian Airlines, Yemenia und Lufthansa ab Frankfurt. Meist hat Yemenia die besten Preise. Der einzige internationale Flughafen des Landes ist der Bole International Airport in Addis Abeba. Neuerdings bietet Turkish Airlines gute Verbindungen von verschiedenen deutschen Flughäfen (z.B. Hannover) via Istanbul zu sehr guten Preisen, inkl mind. 30 kg Freigepäck.

Es lohnt sich auch bei EgyptAir oder Emirates zu suchen, da gibt es manchmal Flüge von Frankfurt, Berlin oder München (über Kairo bzw. Dubai) um die 500 €.

Bahn[Bearbeiten]

Die einzige Bahnstrecke wurde unter französischer Leitung 1894 - 1917 erbaut. Sie führt aus dem Nachbarland Djibouti über Dire Dawa zur Hauptstadt Addis Abeba. Allerdings sind die Gleise in einem derartig schlechten Zustand, dass seit einigen Jahren der Zugverkehr eigestellt wurde. In Addis Abeba werden die Gleise bereits mit Wellblechhütten überbaut. Reisen mit dem Zug ist also in Äthiopien ausgeschlossen.

Auto[Bearbeiten]

Äthiopien unterhält zu jedem seiner Nachbarländer Grenzübergänge. Allerdings sind die Übergänge nach Eritrea aufgrund der Spannungen zwischen den Ländern zur Zeit geschlossen. Sonst muss man nur beachten, dass das Fahrzeug auch wieder ausgeführt werden muss, da sonst eine Einfuhrsteuer fällig wird, die bis zu 150 % des Neuwerts betragen kann.

Schiff[Bearbeiten]

Da Äthiopien keinen Meereszugang hat, gibt es keine Möglichkeit mit dem Schiff in das Land einzureisen.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Mobilität hält sich stark in Grenzen, wenn man kein Auto hat. Reisen innerhalb Äthiopiens sind mittlerweile relativ komfortabel, im Vergleich zum "public transport" (Minibusse und LKW). Täglich gibt es Verbindungen zwischen Mekele und Addis mit dem Salam Bus (Ticket office am Meskel Square, AA). Noch komfortabler ist der SkyBus (Ticket office im Taitu Hotel in Piazza, AA) der ebenfalls täglich mehrere größere Städte anfährt wie: Gondor (ca.12 Std.) Bahir Dar (ca. 9 Std.) Jimma/Südäthiopien (? Std.). Die Tickets kosten plus minus 250 Birr (~ 14€) und man hat einen Sitzplatz, den man sich nicht mit zwei anderen Mitreisenden teilen muss.

Beim Taxi fahren in Addis immer erst nach dem Preis fragen, denn der Fahrer wird ihn dann mindestens halbieren. Am Ende wird man nicht ganz so stark abgezockt wie sonst. Noch was gilt allgemein: die "bescheißen" einen gerne auf die Art, dass sie z.B. "fourteen" sagen und dann aber "fourty" wollen. Da hilft entweder "one four" sagen oder die amharischen Zahlen lernen. Es empfiehlt sich sowieso, Minibus zu fahren, da man dann nicht so oft angebettelt wird und es immer recht nette Gespräche mit den Mitfahrenden gibt. Diese helfen einem auch weiter und passen meistens darauf auf, dass man nicht beschissen wird.

Inlandsflüge mit Ethiopian Airlines kosten umgerechnet zwischen 50-100 €, das spart eine Menge Zeit, aber dafür kann man die Landschaft nicht so genießen.

Sicherheit beim Reisen/Fahren[Bearbeiten]

In Äthiopien gibt es unzählige IZUSUs, Kleinlaster, die die Versorgung des Landes aufrecht erhalten. Oft fahren die jungen Fahrer 10-12 Std. am Stück, da sie unter enormen Zeitdruck stehen. Die meisten Verkehrsunfälle passieren durch Übermüdung und unangemessenen Fahrstil. Oft enden diese Verkehrsunfälle tödlich. Bei Unfällen mit den Kleinlastern kommen immer wieder viele Menschen ums Leben. Fährt man selbst, gilt es nicht nur für sich zu fahren, sondern immer auch für die anderen mit zu fahren. Auch wird die Straße weniger als Basis für den Kraftverkehr gesehen, sondern eher als Verbindung von Orten, die von jedem genutzt wird, d.h. auch Viehherden, die zum Schlachthof getrieben werden.

Ein Ambulanzsystem, wie wir es in Europa kennen gibt es außerhalb der Hauptstadt (AA) nicht. Im Falle eines Unfalls kann man zwar die Polizei rufen, allerding sollte man sich bewusst sein, dass man als Ausländer als Geldquelle gesehen wird. Sollte man bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit dem Thema der Korruption konfrontiert worden sein, so bietet sich für die Polizei nun eine Gelegenheit.

Nachtfahrten unternehmen selbst die erfahrensten Äthiopier nicht. Grund dafür sind die sogenannten Shifta. Shifta sind lose bewaffnete Gruppen, meist junge Männer, die an Straßen auflauern und nach dem hit and run Prinzip jeden überfallen, der ihnen über den Weg läuft. Auch wenn sich die Problematik mit den Shifta in den letzten Jahren sehr verbessert hat, ist von Fahrten nach 18 Uhr abzuraten.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache ist Amharisch. Der Schulunterricht findet in den höheren Klassen in Englisch statt. Kommunikation auf Englisch ist daher (vor allem in Städten) kein Problem, dennoch ist das Niveau des gesprochenen Englisch nicht so hoch wie dieser Umstand es erwarten ließe.

Des Weiteren sind lokale Sprachen im Gebrauch. In den muslimischen Teilen und an der Grenze zum Sudan wird z. T. Arabisch (als Fremdsprache) gesprochen. Um Amharisch zu lernen gibt es in den Buchläden in Addis günstige Bücher (3 Euro oder so) die sind insoweit recht praktisch, da hier auch die äthiopische Schrift dargestellt ist. Auch ist darauf zu achten, dass man immer darauf achtet wie unterschiedlich die Wörter ausgesprochen werden.

Kaufen[Bearbeiten]

Äthiopien ist bekannt für seine Lederprodukte. Diesbezüglich kann man günstig 1A-Qualitäts-Lederjacken ab 60 EUR kaufen. Außerdem bietet es sich auch an, Kaffee und Honig mit nach Hause zu nehmen. Blumen sind heute der größte Exportschlager geworden. Doch auch Gold, Früchte und Teff werden exportiert.

Beim Einkaufen muss man darauf achten, dass wenn man auf englisch fragt, grundsätzlich mehr bezahlt, als wenn man auf amharisch fragt. Auch verlangen sie bei einem Weißen immer mehr als bei einem Schwarzen. Ein Beispiel: Der Preis für ein paar Schuhe konnte von mir von 350 auf 100 Birr runtergehandelt werden. Es ist sehr lustig, wenn man die second hand Kleidung aus Deutschland sieht, die dort verkauft wird. Da sind teilweise auch richtige Raritäten dabei.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Als Grundnahrungsmittel und praktisch zu jeder Mahlzeit wird das aus dem Mehl des grasartigen Getreides Teff gewonnene tellergroße Fladenbrot Injerra gereicht. Als „essbarer“ Teller fungierend, da in Äthiopien nur mit der rechten Hand gegessen wird, ersetzt es das Essbesteck. Dazu werden verschiedene Soßen, Watt genannt, serviert, die in verschiedenen vegetarischen und fleischhaltigen Ausführungen zubereitet werden.

Die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche verbietet mittwochs und freitags den Genuss von Fleisch. An diesen Tagen wird meist Linsenbrei verspeist, wobei auch grundsätzlich nur Fleisch isst, der es sich leisten kann.

Äthiopische Frauen bereiten zudem vornehmlich zwei pikante Soßen mit viel zerlassener Butter zu: Für Geflügel oder Lammfleisch, Gemüse oder Hülsenfrüchte wird Alicha gekocht - aus Zwiebeln, Gelbwurz, Kreuzkümmel, Knoblauch und Ingwer. Aus rotem und schwarzem Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln, Nelken, Muskat, Kardamon, Fenchelsamen, Koriander und Ingwer wird, vor allem für Rindfleisch, Wat zubereitet. Diese Soße ist nicht nur unglaublich scharf, sie schmeckt aber auch hervorragend.

Ausgehen[Bearbeiten]

Ausgehen ist in Äthiopien möglich. Es gibt eine Vielzahl von Restaurants, Diskotheken sowie Kulturveranstaltungen. In der Hauptstadt gibt es einige gute Bars mit Live-Bands oder einfachen lokalen Treffpunkten. Äthiopier sind sehr gesellige Leute. Es gibt viele Discos in Addis, z. B. das Segen, wo westliche Musik gespielt wird.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Man wird in Äthiopien in praktisch jeder Ortschaft eine Unterkunft finden. Die Unterschiede in Qualität und Preis sind hierbei jedoch beträchtlich. An der obersten Grenze des Spektrums steht das Sheraton in Addis Abeba (ab ca. 200 USD die Nacht), das allen erdenkbaren Luxus bietet. Das untere Ende markieren einfachste Hostels, die oft nur eine eingeschränkte Versorgung mit Wasser und Strom gewährleisten können. Diese kosten dafür auch selten mehr als 3 USD pro Nacht.

Preislich und qualitativ zwischen diesen beiden Extremen liegen die staatlichen Hotels, die für 30 bis 60 USD/Nacht annähernd europäische Standards erreichen. Vom Preis/Leistungs - Niveau her am besten sind oft die privaten Hotels, die für 10 bis 20 USD/Nacht eine akzeptable Unterkunft oft inklusive Frühstück bieten. Beachtet werden sollte noch, dass die Rechnung nur in den Luxus- und staatlichen Hotels in einer Fremdwährung (meistens USD) bezahlt werden kann. Überall sonst ist man auf die Landeswährung angewiesen.

Es kann durchaus vorkommen, dass der Strom mehrere Stunden oder auch Tage komplett ausfällt. Zwar verfügen qualitativ höherwertige Hotels über einen Stromgenerator, der auf Grund der hohen Kosten aber nur eingeschränkt genutzt wird, so dass in solchen Fällen oft nach 20:00 Uhr im Hotel und all seinen Zimmern kein Strom mehr genutzt werden kann.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

7. Januar - Genna (äthiopische Weihnachten)

Januar/Februar - Timkat (äthiopische Epiphanie)

Februar/März -Eid al-Adha

2. März - Tag der Schlacht von Adowa

März/April - Ostern

6. April -äthiopischer Siegestag

1. Mai - Tag der Arbeit

5. Mai - Maifeiertag (Siegestag)

April/Mai - Mouloud (Geburtstag des Propheten)

28. Mai - Nationalfeiertag

11. September - Enkutatash (äthiopischer Neujahrstag)

27. September - Maskaltag (Auffindung des wahren Kreuzes)

November/Dezember - Eid-al-Fitre (Ende des Ramadan).


Die Daten für islamische Feiertage werden nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher in jedem Jahr.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheit in Äthiopien ist genau zu verfolgen. Bitte vor der Reise genau die politische Lage abklären. Von Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea, in die Danakil-Senke in Nord-Afar sowie in die Somali-Region wird abgeraten. Diebstahl ist jedoch zumindest in der Hauptstadt recht häufig. Gewaltdelikte sind eher selten, können aber nicht ausgeschlossen werden. Vermeiden sollte man Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit. Es ist empfehlenswert, so wenige Wertgegenstände wie möglich bei sich zu tragen, wenn man das Hotel oder seine Unterkunft verlässt. Geld und andere Wertgegenstände sollte man so verstauen, dass ein Diebstahl zumindest erschwert wird. Ohnehin ist es nicht ratsam, große Mengen an Geld mit sich zu führen. Wertgegenstände sollten im Hotel in einem Tresor (gegen Quittung) und nicht direkt im eigenen Zimmer gelagert werden. Ein respektvolles und demütiges Auftreten der eigenen Person in der Öffentlichkeit ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Menschen weißer Hautfarbe sind ohnehin eine Seltenheit und werden von den Menschen mit unterschiedlichen Assoziationen behaftet (oft negativ). Daher sollte man diese Vorurteile nicht noch bestärken, in dem man seinen (für äthiopische Verhältnisse) Reichtum zur Schau stellt. Denn trotz teilweiser großer Armut legen Äthiopier sehr großen Wert auf gepflegte und saubere Kleidung.

Deshalb sollte das Tragen von immer sauberer und ordentlicher Kleidung selbstverständlich sein. Das Tragen von kurzen Hosen oder ärmellosen T-Shirts ist zu vermeiden. Respekt vor der langen und reichen Kultur der Äthiopier, worauf diese zu Recht sehr stolz sind, sollte ebenso selbstverständlich sein. Befolgt man diese Regeln, so entstehen oft erst gar nicht gefährliche Situationen. Vermeiden sollte man das Fahren in großen Omnibussen, da diese oft so voll sind, dass Mitfahrende nicht kontrollieren können, ob sie bestohlen werden.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Auch wenn zur Zeit keine Impfungen bei der Einreise vorgeschrieben sind, sind diverse Impfungen rechtzeitig(!) vor der Einreise dringend anzuraten. Eine tropenmedizinische Beratung ist zu empfehlen. Eine solche Beratung mit der Möglichkeit, anschließend sich direkt impfen zu lassen, bieten etwa Gesundheitsämter an. Hier ist sparen an der falschen Stelle ggf. tödlich! Auch wenn durch die Höhenlage, in der sich weite Teile des Landes befinden, einige tropische Krankheiten nicht auftreten, so gibt es doch genug andere, die auftreten und teilweise lebensgefährlich sind. Einige Beispiele dafür sind die verschiedenen Typen von Hepatitis, Gelbfieber sowie Hirnhautentzündungen. Malaria-Prophylaxe ist ebenfalls empfohlen, da weit verbreitet, außer man bleibt in Städten über 2000 m.ü.M. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass im Omo-Valley (Südwest-Äthiopien) ein leichtes Tse-Tse (Schlafkrankheit) Risiko besteht.

In der Reiseapotheke sollten sich auf jeden Fall sterile Spritzen in verschiedenen Größen befinden, mit denen Sie im Notfall Injektionen erhalten können. Es ist nicht auszuschließen, dass in Krankenhäusern oder Krankenstationen nicht sterile Spritzen, teilweise schon verwendet, genutzt werden. Bei Verzehr von Obst und Gemüse ist Vorsicht angeraten. Bei Obst gilt die Devise, dass alles, was man schälen kann, verzehrt werden kann, alles andere aber nicht. Auf den Verzehr von Rohkost (Salat, Tomaten etc.) sollte ebenfalls verzichtet werden. In Addis Abeba gibt es gute Krankenhäuser mit internationalem Standard, aber in allen anderen Städten und Regionen sind gute Ärzte und Krankenhäuser kaum vorhanden. Daher ist es auch empfehlenswert, vor der Abreise sich zahnmedizinisch untersuchen zu lassen, damit man nicht bei Zahnproblemen auf zahnärztliche Hilfe angewiesen ist, die es nicht gibt. Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sorge tragen, dass sie diese in für den Aufenthalt ausreichender Menge mit sich führen. Sollten Sie irgendwohin eingeladen werden und es werden Ihnen Speisen angeboten, die Sie gesundheitlich für bedenklich halten, lehnen Sie diese bestimmt, aber freundlich ab. Gesundheit geht hier vor Gastfreundschaft!

Klima[Bearbeiten]

Im äthiopischen Hochland herrscht ein für Europäer allgemein sehr angenehmes Klima vor. In Addis Abeba wird es tagsüber kaum wärmer als 30 Grad und nachts selten weniger als 10 Grad, so dass man gut schlafen kann. Allerdings kann es im Hochland in der Nacht ziemlich kalt (4-5°) werden, so dass die in einfachen Hotels gereichten Wolldecken nicht mehr ausreichen.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die Kommunikation mit Einheimischen ist teilweise in Unkenntnis des Amharischen sehr schwierig. Es gibt in Addis Abeba viele Menschen, die gut Englisch sprechen, doch eine Vielzahl von Menschen beherrschen neben dem Amharischen zwar noch weitere äthiopische Sprachen, aber leider nur kaum oder wenig Englisch. Außerhalb von Addis Abeba, zumal in kleineren Städten, wird man kaum Menschen treffen, die der englischen Sprache mächtig sind. Daher sollte man sich vor der Einreise ein paar Brocken Amharisch aneignen und auch nicht scheuen, diese anzuwenden. Die Äthiopier werden mit großer Freude auf Ihre Versuche, mit ihnen zu kommunizieren, reagieren und Ihnen auch jeden Fehler verzeihen.

Internet[Bearbeiten]

Gerade in großen Städten sind viele Internet-Cafés zu finden. Einige Websites und Dienste sind in Äthiopien gesperrt (Blogspot.com).






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