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Ägäis

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Als Ägäis bezeichnen wir eine länderübergreifende Region im östlichen Mittelmeer. Zur Ägäis gehören die griechischen Inseln und das südwestliche Küstengebiet der Türkei (samt Inseln).

Typische Gebäude auf Santorin

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Türkisch, Griechisch

Anreise[Bearbeiten]

Die Anreise von Deutschland aus mit dem Flugzeug kann zum Zielflughafen Izmir erfolgen, der relativ häufig angeflogen wird. Seltener findet man Flüge nach Bodrum im Süden der Ägäis. Von Istanbul aus gibt es neben den üblichen guten Busverbindungen auch die Möglichkeit, mit der IDO-Fähre über das Marmarameer überzusetzen und ab Bandirma mit dem Bus gen Süden zu fahren oder einen der täglich verkehrenden, sehr komfortablen Zügen der TCDD zu nehmen.

Vom Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen (SAW) aus wird zusätzlich täglich der Flughafen Edremit/Burhaniye (EDO) an der Bucht von Edremit angeflogen. Flugzeit rund 50 min. Airlines: Borajet oder Anadolujet.

Mobilität[Bearbeiten]

Auch in der Westtürkei ist es problemlos möglich, alle größeren Orte mit Reisebussen zu erreichen. Die Busbahnhöfe sind in der Regel auch zentrale Knotenpunkte im Bus- bzw. Sammeltaxinetz, und mit kleineren Bussen auch von den Dörfern aus erreichbar. Taxen können im Gegensatz zu den Großstädten vergleichsweise teuer sein. Mietwagen sind eine Alternative, allerdings bieten meist nur die großen Firmen die Möglichkeit, den Wagen am Zielpunkt der Reise stehenzulassen und nicht wieder beim Verleiher selbst abzugeben, was über den höheren Mietpreis zu bezahlen ist. Zwischen Izmir und Bandirma am Marmarameer verkehren komfortable Züge.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Theater von Hierapolis

Die Ägäis ist eine jahrtausendealte Kulturlandschaft. Um das heutige Zentrum İzmir herum finden sich hier auf engem Raum zahlreiche antike Stätten wie Milet, Priene, Ephesos. In den meisten Fällen zieht setzt sich die antike Geschichte dieser Städte über die byzantinische und osmanische Zeit bis in die Gegenwart fort. Die jüngere osmanische Vergangenheit zeichnet sich durch eine große Heterogenität aus, stärker als in anderen Regionen der Türkei ist hier das Nebeneinander ihrer griechischen und türkischen Wurzeln sichtbar, hinzu kommen in den größeren Städten westeuropäische Einflüsse.

Internationaler Tourismus beschränkt sich zur Zeit weitgehend auf die großen Badeorte wie Kuşadası sowie die antiken Ausgrabungsstätten. Wer sich im Windschatten der Pauschalreisebusse bewegt, muß mit Begleiterscheinungen wie überhöhten Preisen und den weniger attraktiven Anblicken des Massentourismus rechnen. Wer sich mehr Zeit nimmt und mit offenen Augen bewegt, wird dagegen auf eine ausgeprägte Gastfreundschaft treffen, auf zahlreiche sehenswerte kleinere und mittlere Orte mit einer reichen Kultur, die über die antike Vergangenheit hinausgeht, und nicht zuletzt die landschaftlichen Reize zu schätzen wissen. Fast überall sind günstige Pensionen vorhanden, die Küche der Ägäis ist in der Türkei berühmt für ihre auch landschaftlich bedingte Reichhaltigkeit bekannt, und es gibt eine große Anzahl guter Weine zu entdecken.

An den Berghängen bei Pamukkale haben Thermalquellen in einer Höhe von etwa 200 m auf einem Felsvorsprung des Cokelezgebirges im Lauf der Jahrtausende eine breite Terrasse aus Kalksinter entstehen lassen. Die Kalkgerinnsel, die sich wie ein breiter versteinerter Wasserfall den Berg hinunterziehen, bilden eine ebenso ungewöhnliche wie phantastische Naturerscheinung. Weiße Kalkkaskaden, die sich bei Sonnenuntergang rosa verklären, blühende Oleanderbüsche und die bergige Landschaft bieten ein beeindruckendes Zusammenspiel. Die Kalkterrassen umschließen natürliche "Badewannen" für das warme und heilende Quellwasser.

Bereits die Römer nutzten die Wirkung der Thermalquellen von Pamukkale gegen Rheuma und Arthritisleiden. König Eumenes II. von Pergamon ließ hier schon 190 v.Chr. den Thermalkurort Hierapolis erbauen; er war jedoch hauptsächlich als Festungsanlage geplant. Doch ging damit auch die erstmalige Errichtung von Thermen einher. Oberhalb und innerhalb der Bäder entstanden Wohngebäude, Tempel, ein Theater und andere hellenistische (griechische) Bauten, wie der Domitianbogen. Anreise mit dem Bus vom nahegelegenen Denizli (15-Minuten-Takt).

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die westlichen Regionen der Türkei gelten allgemein als sicher, auch für Fremde. Diebstähle kommen so gut wie kaum vor, lediglich für Touristen und Unwissende unverschämt hohe Preise werden, abgesehen von der allgemein hohen Korruptionsrate, zum Ärgernis. Aber auch hier gilt: Besser einmal mehr vorsorgen! Frauen, die alleine unterwegs sind, sollten lediglich darauf achten nicht allzu provozierend gekleidet zu sein. Schnell erregt man das Ärgernis der älteren Leute, wie auch unliebsame männliche Begleiter. Diese kann man aber mit einem schroffen Kommentar (in der eigenen Sprache auch) zurückweisen. Einheimische Türken warnen oft vor der kurdischen Minderheit, allerdings ist dies stets subjektiv, man sollte sich sein eigenes Bild machen. Vorsicht ist angesagt im öffentlichen Verkehr. Der türkische Fahrstil ist gekennzeichnet durch Raserei und beliebiges Missachten der Verkehrsvorschriften. Fußgänger (insbesondere mit Kindern!) sollten sich bewusst machen, dass sie auf den Verkehr zu achten haben, nicht umgekehrt. Mietwagenleiher und Autofahrer seien auf die oft ungünstigen Straßenverhältnisse hingewiesen (Rollsplit, Schlaglöcher, rutschige Straßenbeläge), insbesondere außerhalb der Großstädte. Zahlreiche Baumaßnahmen werden infolge des Regierungswechsels auch 2008 stattfinden, und können zur Verstopfung sowie zu Verspätungen führen. Als Mietwagenleiher sollte man sich nicht unbedingt den gängigen Fahrstilen anpassen, sondern auf die Verkehrsvorschriften achten. Erhöhte Geschwindigkeit, insbesondere in Kurven mit rutschigen Teerbelägen, führt rasch zu Unfällen. Genügend Sicherheitsabstand ist auch in den Städten zu empfehlen.

Klima[Bearbeiten]

Der Sommer ist heiß und trocken, wobei die Luft teilweise doch recht schwül sein kann! Extreme Temperaturen sind selten, meistens liegen sich tagsüber bei ca 30 Grad und nachts bei 23! Das Meer verhindert in der Regel Temperaturen von über 40 Grad. Im Winter ist die Luftmasse häufig instabil, was ab und an zu heftigen Unwettern führen kann!

Flora[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]




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